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Alt 16.06.2009, 18:19   #1
Slax
PC News
 
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PC || PC News - 16. Juni 09 ||

Großbritannien: PEGI wird Standard
Schon seit einiger Zeit hatte in Großbritannien der Kampf der Einstufungsverfahren getobt: Das British Board of Film Classification (BBFC) erhob den Anspruch, weiterhin als der auf der Insel akzeptierte Standard für die Altersklassifikation zu gelten, die Hersteller hingegen pochten auf das bereits etablierte europäische PEGI-System.

Mehrfach hatte es zwischen den Publishern und der BBFC geknatscht, hatte die Behörde doch beispielsweise mit aller Vehemenz versucht, die Veröffentlichung von Manhunt 2 zu blockieren, und war deswegen sogar vor Gericht gezogen.

Nachdem die Kinderpsychologin Prof. Tanya Byron im Auftrag der Regierung die bestehenden Verhältnisse untersucht hatte, versuchten beide Parteien, die Ergebnisse der Studie für die eigene Position zu vereinnahmen.

Jetzt hat die Regierung sich festgelegt: Zukünftig sollen auf der Insel die PEGI-Einstufungen verbindlich sein. Zusammen mit dem Video Standards Council und den Testern wolle man sicherstellen, dass die neuen Kennzeichnungen angemessen gestaltet werden und auch im UK-Markt funktionieren. Das BBFC soll wie einst nur zuständig für die Klassifizierung von Filmen sein.


Duke Nukem Forever: Details zur Take-Two-Klage
Anfang Mai hatte 3D Realms die Arbeiten an Duke Nukem Forever eingestellt und fast alle Angestellten der Firma entlassen müssen. Dem Ende des Projekts waren gescheiterte Verhandlungen mit Take-Two über eine weitere Finanzierung der Produktion vorausgegangen, und es war kaum zu erwarten, dass der Publisher die Situation einfach so akzeptieren würde - knapp eine Woche später verklagte das Unternehmen das Studio.

Mittlerweile steht die Klageschrift auch im Netz zur Verfügung und wurde bereits von den Kollegen von Shacknews durchforstet. Demzufolge hatte Take-Two die Rechte erworben, die angekündigten Konsolenumsetzungen des Shooters in Eigeninitiative zu produzieren, hatte aber aushandeln wollen, dass Broussard & Co. sich zumindest auch um die Xbox 360-Version kümmern. Die wiederum wollten im Gegenzug eine volle Bezahlung für das Erreichen von Meilensteinen. Angesichts der Historie des Projekts war der Publisher allerdings nicht erpicht darauf, allzu tief in den Geldbeutel zu greifen, und wollte nur einen Teil des Unterfangens finanzieren; das jedoch wollte und konnte 3DR nicht hinnehmen.

Aus Sicht Take-Twos hat das Team einen Vertragsbruch begangen, habe man doch nicht den Quellcode für die Entwicklung der Konsolenversionen termingerecht zur Verfügung gestellt bekommen. Der Publisher erhebt Anspruch auf jenes Material, um darauf basierend ggf. die Konsolenfassungen selbst weiterentwickeln zu können, und verlangt zudem Schadenersatz für Gewinne, die einem durch die nicht vorhandene PC-Version entgangen sind, sowie eine Rückerstattung der geleisteten Vorauszahlungen samt Zins. Take-Two hatte im vergangenen Jahr eine Zahlung von 2,5 Mio. Dollar bewilligt, welche 3DR laut Vereinbarung allerdings mit einem jährlichen Zinssatz von 7 Prozent zurückzahlen muss, falls das Spiel nicht bis zum 22. Oktober 2012 veröffentlicht wird.

Apogee bzw. 3DR hätten mutmaßlich beträchtlichliche Geldbeträge in Auslandskonten deponiert, so eine Behauptung des Publishers in der Klage. Apogee müsse jene Mittel nutzen, um die ausstehenden Verpflichtungen zu begleichen.

Kurz nach dem Bekanntwerden der Neuigkeiten hatte sich 3DR-Gründer Scott Miller zur Wehr gesetzt und entsprechende Mutmaßungen und Spekulationen als Meinungsmache bezeichnet.

Update: Scott Miller hat sich jetzt kurz bei Shacknews zu Wort gemeldet:

"Verstehen die Leser hier, dass eingereichte Klagen vollkommen einseitige Statements sind, basierend auf knietiefem Bullshit, garniert mit Spin?

3DR war in fast einem Dutzend Gerichtsprozessen (darunter auch gegen Warner und Fox). Wir sind immer unschuldig und wir gewinnen immer. Das hier ist keine Ausnahme. Gebt der Sache ein Jahr Zeit, dann wird die Wahrheit herauskommen."


Tropico 3: First Facts
Tropico war ein satirisch angehauchtes Strategiespiel, bei dem man mal politisch unkorrekt den Bösewicht geben konnte, um seine Südseeinsel Richtung Sozialismus zu schippern. Oder sollte es doch lieber eine erzkonservative Diktatur am Rockzipfel der USA sein? Und ob solche Entscheidungen bei Tropico 3 noch eine Rolle spielen, das Ende September erscheinen soll?

Bananas lässt grüßen

Was ist eine Bananenrepublik? Gemeinhin wird damit ein Saat verächtlich gemacht, bei dem nicht alles korrekt abläuft. Inklusive Demokratiedefizit, Korruption und Vetternwirtschaft. Böse Zungen mögen behaupten, dass unser Land ja auch diese Eigenschaften erfüllt. Aber üblicherweise sind Diktaturen in Entwicklungsländern wie Kuba oder Haiti gemeint, mit schöner Kulisse aber ohne echte Stabilität und Fortschritt.

Das kleine Land, das der Spieler ab Herbst regieren darf, erfüllt diese Eigenschaft ganz sicher. Es wird sich um eine karibische Insel handeln, die während des Kalten Krieges zwischen den Blöcken USA und Sowjetunion hin- und her gerissen ist. Bei Ereignissen wie der Kubakrise oder dem Papstbesuch wird man zeigen müssen, ob man vor der Geschichte bestehen kann. Mit dem Editor werden sich sogar eigene Ereignisse einfügen lassen.

Fidel zum Selberspielen

Der Hobby-Präsident, der dieses Mal sogar als Avatar direkt seine 3D-Insel bereisen kann, muss sich gegen Guerilleros behaupten, die ihre eigene Revolution machen wollen. Um die Nation zu einen, kann er politische Reden schwingen, die hoffentlich nicht so lang sein werden wie beim echten Fidel Castro, der für seine stundenlangen Ansprachen berüchtigt war. Oder aber man lässt unliebsame Leute per Edikt inhaftieren, um sie so mundtot zu machen.

Der erste Teil Tropico wies eine Fülle von nützlichen Gebäuden auf, die nicht für alle Staatsformen geeignet waren. Man konnte verschiedene Wirtschaftszweige fördern, was aber immer auch Auswirkungen auf die Wählerschaft hatte.

Auch im dritten Teil kann man Bauernhöfe, Minen oder Öltürme bauen. Der Tourismus spielt wieder eine gewichtige Rolle, denn so werden zahlungskräftige Kunden angelockt. Es liegt am Spieler, ob sich die Insel in ein Gefängnis oder ein tropisches Paradies verwandelt.

Fakten:

- spielt in Bananenrepublik
- funktionierenden Staat aufbauen
- Kampagne mit 15 Missionen
- historische Ereignisse wie Kubakrise
- Wirtschaft und Tourismus entwickeln
- mit Präsidenten-Avatar Insel erkunden
- karibische Musik
- Editor für Ereignisse

Das karibische Strategiespiel von Take 2 hat immer noch einen guten Klang, weshalb der dritte Teil durchaus neugierig macht. Leider wurde der Entwickler des erfolgreichen ersten Teils nicht beibehalten, denn PopTop ist längst Geschichte. Nun ist Haemimont Games zuständig, die bislang hauptsächlich durch Imperium Romanum auffielen - ein Spiel, das zwar gut funktionierte, aber dem es doch an Seele und dem Tiefgang mangelte. Entscheidend wird sein, ob die bulgarischen Entwickler auch den satirischen Ton des Originals treffen. Weiter bleibt abzuwarten, ob sie das komplexe Spielprinzip mit seinen abgestuften Gruppeninteressen hinbekommen. Immerhin soll man entscheiden können, wie man seine Wünsche durchsetzt: Zuckerbrot oder Peitsche? Man wird die spärliche Wirtschaft fördern können, indem man neue Förderstätten, Produktionen und Touristenattraktionen baut. Oder lieber eine Rede halten, die das Volk richtig mitreißt? Bleibt zu hoffen, dass Tropico 3 der Politschiene treu bleibt und nicht völlig in Richtung Aufbauspiel abgleitet - es wäre schade um den schönen Namen. Wir sind dennoch gespannt auf die Stelle als virtueller El Presidente!


Cities XL: Panoramashots der Großstädte
Ihr konntest es gestern hier lesen: Städtebauer dürfen sich auf den Herbst freuen, wenn Cities XL mit MMO-artigem Mehrspielerpart (verlangt Monatsgebühren) und umfangreichem Solomodus das Aufbaugenre für sich erobern möchte. Die Screenshotgalerie dieser News verspricht SimCity in erwachsen, oder was meint ihr?
















Need for Speed: SHIFT - Besser als Forza und Co.?
Need for Speed: SHIFTs Chefentwickler äußerte sich kürzlich nicht unbedingt respektvoll über die Konkurrenz in Form von Blur, Forza Motorsport 3 und Konsorten. Einzig Split/Second würde als Funracer ganz lustig aussehen, so Patrick Sunderlund, im Speziellen Forza werde man mit SHIFT jedoch locker übertrumpfen. Ihr habt die Aussagen bei uns bereits vor Tagen gelesen, hier dürft ihr jetzt anhand eines neuen NFS-Videos den Vergleich machen.




Opera Unite: Jeder Browser wird zum Server

Entwickler können Plattform um eigene Dienste erweitern

Mit Opera Unite will der norwegische Browserentwickler Opera das klassische Client-Server-Modell des Web ins Wanken bringen. Denn jeder Rechner wird Client und Server zugleich, so dass Nutzer Inhalte direkt mit anderen tauschen können. Opera gewährt Zugriff auf die Musiksammlung, Fotos oder ganze Websites, die auf dem Rechner des Nutzers liegen.

ZUM KOMPLETTEN ARTIKEL (mit Bildern, Video und buuunt)

Amazon-Chef kritisiert Googles Bücherprogramm

Keine Belohnung für massenhafte Urheberrechtsverletzungen
Jeff Bezos, Chef des Onlinehändlers Amazon.com, hat sich zum Gegner von Googles Abkommen mit Verlagen und Autoren erklärt. Er kritisiert, Google werde für seine Urheberrechtsverletzungen belohnt und begrüßt daher, dass das US-Justizministerium Googles Abkommen mit Verlagen und Autoren prüft.
Googles Abkommen mit US-Verlagen und Autoren über die Nutzung digitalisierter Bücher hat einen weiteren prominenten Gegner: Nach deutschen Politikern, die den den Dienst Google Books stoppen wollen, und dem US-Justizministerium, das kartellrechtliche Bedenken hat, hat sich jetzt Amazon-Chef Jeff Bezos als Gegner von Googles Bücherangebot bekannt, berichtet der US-Branchendienst CNet.

Bezos äußerte sich zu dem Google-Angebot auf einer Podiumsdiskussion auf der Wired Business Conference in New York. Er kritisierte, dass es das Abkommen Google ermögliche, Bücher zu vermarkten, die das Unternehmen zuvor, ohne die Erlaubnis der Rechteinhaber eingeholt zu haben, digitalisiert hatte. Dafür war Google von Autoren und Verlagen verklagt worden. Im Oktober 2008 hatte sich Google jedoch außergerichtlich mit Verlagen und dem Schriftstellerverband über die Nutzung der gescannten Büchern geeinigt.

Klare Meinung - nur: Welche?

Viele kritisierten, so Bezos, dass Google auch noch "einen Preis dafür bekommt, in großem Maße Urheberrechte verletzt zu haben." So könne es nicht gehen. "Wir haben eine dezidierte Meinung zu dieser Frage", sagte Bezos, lehnte es aber ab, diese öffentlich darzulegen. Er begrüßte es aber, dass das Justizministerium die Einigung unter die Lupe nehmen will. "Unserer Auffassung nach muss dieses Abkommen ganz klar geprüft werden, und es wird geprüft."

Tatsächlich kollidiert Googles Einigung mit den Rechteinhabern mit Amazons Plänen: Google hat sich die exklusive digitale Vermarktung diverser vergriffener Bücher gesichert. Amazon hingegen möchte gern alle je erschienen Bücher für seine E-Book-Reader zugänglich machen.

Zeit für Wandel

An diesem Ziel ist Amazon jedoch noch nicht angelangt: Derzeit umfasst das digitale Angebot nach den Worten Bezos' 300.000 Titel. Die verkauften sich aber erstaunlich gut, sagte Bezos. Vergleiche man die Verkaufszahlen der Titel, die digital und gedruckt vorlägen, machten die digitalen Ausgaben 35 Prozent der Verkäufe aus. Das habe ihn sehr erstaunt.

Tatsächlich hält es Bezos für an der Zeit, dass das gedruckte Buch nach 500 Jahren abgelöst wird. Ihm seien die Mängel eines Buches nicht aufgefallen, einfach weil er daran gewöhnt sei. "Aber man kann die Seiten nicht mit einer Hand umblättern. Ein Buch fällt immer im falschen Moment zu. Sie sind schwer", zählte er auf und resümierte: "Es hat 500 Jahre sehr gute Dienste geleistet. Es war eine unglaubliche erfolgreiche Technik. Aber jetzt ist es Zeit für einen Wandel."
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Alt 17.06.2009, 00:36   #2
Mortal Kasi
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Registriert seit: 03.04.2009
Ort: In Ravens Schrankwand unter Gizmos Wohnung
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Ich finde das Pegi System sollte Europaweit verwendet werden! Wäre für di Publisher sicher auch besser. Und für die Spieler natürlich auch.
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Mortal Kasi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.06.2009, 11:51   #3
Genocide
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Registriert seit: 27.04.2009
Ort: In einem Loch
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Zitat:
Need for Speed: SHIFTs Chefentwickler äußerte sich kürzlich nicht unbedingt respektvoll über die Konkurrenz in Form von Blur, Forza Motorsport 3 und Konsorten. Einzig Split/Second würde als Funracer ganz lustig aussehen, so Patrick Sunderlund, im Speziellen Forza werde man mit SHIFT jedoch locker übertrumpfen.
Ich bin von der Grafik und dem Sound von NfS: Shift begeistert aber das was man im Video sieht riecht schwer nach arcade.Vor allem dieser Level aufstieg der einzelnen Motor teile. Davon bin ich nicht überzeugt das Shift Forza 3 übertrumpft.
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Genocide ist offline   Mit Zitat antworten
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3d realms, amazon, bücher, cities xl, duke, forza, google, need for speed, opera, pegi, shift, take two, tropico, uk
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