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Alt 08.06.2009, 16:27   #1
Slax
PC News
 
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PC || PC News - 08. Juni 09 ||

DiRT 2: Probefahrt (für PS3) bestätigt
Zwar ist die E3 schon seit gut vier Tagen vorbei, dennoch erreichen uns noch immer Meldungen von der Spielemesse. So bestätigte nun Matt Horsman, Chef-Designer bei Colin McRae: DIRT 2, dass ihr euch Anfang September hinters Lenkrad des Rallye-Spiels klemmen könnt.

Zwar bestätigte Horsman die Anspielversion nur für die PlayStation 3, tat dies aber gegenüber einer Seite, die sich einzig und allein um PlayStation dreht. Angesichts der Historie sind Demo-Versionen für PC und Xbox 360, die die auch schon beim Vorgänger erhielten, also weiterhin möglich.

Was euch in der Probierversion erwarten wird, verriet Horsman allerdings noch nicht.


Piratenpartei zieht ins Europaparlament ein

Piratenpartei wird in Schweden fünftstärkste Partei
Die schwedische Piratenpartei hat einen wichtigen Erfolg verbuchen können: Sie bekam bei den Wahlen zum Europaparlament über 7 Prozent der Stimmen und wird einen Abgeordneten nach Straßburg entsenden. Vor allem junge Wähler gaben der Partei ihre Stimme.
Die schwedische Piratenpartei (Piratpartiet, PP) wird einen Abgeordneten, den Spitzenkandidat und stellvertretenden Vorsitzenden Christian Engström, ins Europaparlament entsenden. Die Partei bekam laut dem vorläufigen amtlichen Wahlergebnis 7,1 Prozent der Stimmen und wurde damit fünftstärkste Partei in Schweden. Das skandinavische Land entsendet insgesamt 18 Abgeordnete ins Straßburger Parlament.

Die Anfang 2006 gegründete Partei fordert unter anderem die Legalisierung des nicht-kommerziellen Datentauschs über das Internet und eine Reform des Urheberrechts. Ihrer Ansicht nach soll das Urheberrecht nur fünf Jahre lang geschützt sein. Bislang erlischt es 70 Jahre nach dem Tod des Autors. Außerdem tritt sie für den Schutz der Privatsphäre ein.

In anderen politischen Fragen darf man von der Partei jedoch nicht viel erwarten. Engström hatte im Wahlkampfes angekündigt, seine Partei werde sich nur für ihre eigenen Themen einsetzen und sich zu anderen nicht äußern.

Partei der jungen Netzbewohner

Es waren offensichtlich vor allem junge Schweden, die die PP gewählt haben. 19 Prozent der Unter-30-Jährigen hätten für die Partei gestimmt, berichtet die Tageszeitung The Local. Für die Jungen sei sie die bedeutendste Partei, sagte der Politologe und Wahlforscher Sören Holmberg der Zeitung, bedeutender als die Sozialdemokraten oder die bürgerlich-konservative gemäßigte Sammlungspartei (Moderata samlingspartiet).

Die Piratenpartei hat offensichtlich von dem Ärger vieler Nutzer in Schweden über das harte Urteil gegen die vier Betreiber des Bittorrent-Trackers Pirate Bay profitiert. Nach dem Urteil war die Zahl der Mitglieder sprunghaft angestiegen.

In Deutschland war die Piratenpartei ebenfalls zur Europawahl angetreten. Hier bekam sie jedoch weniger als ein Prozent der Wählerstimmen.


Widerstand gegen Gewaltspieleverbot

Kulturrat und Computerspieler warnen vor Einschränkung der Meinungsfreiheit
Gegen das bei der Innenministerkonferenz angekündigte Herstellungs- und Verbreitungsverbot von Gewaltspielen formiert sich Widerstand: Der Deutsche Kulturrat sieht die Kunst-, Presse- und Meinungsfreiheit gefährdet. Spieler und Spielemedien planen Petitionen und rufen dazu auf, sich an Politiker zu wenden.
Der Deutsche Kulturrat warnt angesichts des Vorschlags der Bundes- und Länderinnenminister, noch vor der Bundestagswahl ein Herstellungs- und Verbreitungsverbot von gewalthaltigen Computerspielen umzusetzen, vor einem "wahltaktischem Schnellschuss". Der Spitzenverband der Bundeskulturverbände sähe durch ein solches Verbot "elementar die Kunst-, Presse- und Meinungsfreiheit berührt." Nach Auffassung des Verbands gehe es weniger um Kinder- und Jugendschutz - "denn Kindern und Jugendlichen dürfen solche Spiele schon jetzt gar nicht zugänglich gemacht werden". Mit dem Vorschlag der Innenminister werde erneut in die "Mottenkiste der Verbotsdebatten gegriffen und geflissentlich verschwiegen, dass erst im vergangenen Jahr das Jugendschutzrecht novelliert wurde".

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: "Bei den jüngsten Vorschlägen der Innenministerkonferenz muss man den Eindruck gewinnen, dass es nicht um Jugendschutz, sondern schlicht nur um Wahlkampf geht. Oder soll ernsthaft in den letzten Sitzungstagen des Bundestages vor der Sommerpause und der Bundestagswahl, hopplahopp ein neues Gesetz gezimmert werden. Der Jugendschutz und die Kunst-, Presse- und Meinungsfreiheit sind viel zu wichtig, um sie den wahlkämpfenden Innenministern von Bund und Ländern zu überlassen."

Spieler-Petitionen

Auch in der Spieleszene formiert sich Widerstand gegen die angekündigte Gesetzesverschärfung. So haben mehrere Gruppen vor, Petitionen gegen die Pläne der Innenminister einzureichen - analog zur Petition "Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten". Die Spielefachverlage IDG Entertainment (Gamestar) und Computec (PC Games) fordern gemeinsam dazu auf, einen vorbereiteten Brief an über Abgeordnetenwatch.de zu findende Politiker zu schicken.

Das Schreiben weist darauf hin, dass "'gewaltverherrlichende' Medien" bereits jetzt "aus gutem Grund verboten" sind. Weiter: "Doch ein prinzipielles Herstellungs- und Vertriebsverbot von Filmen und Computerspielen für Erwachsene steht aus meiner Sicht im Widerspruch zu Artikel 5 unseres Grundgesetzes ('Eine Zensur findet nicht statt')."


StarCraft und MS im Guinness Buch der Rekorde
Es ist und bleibt (bisher) das beste Echtzeitstrategiespiel aller Zeiten (für Gegenvorschläge in den Kommentaren sind wir nur bedingt empfänglich): StarCraft! Jetzt wird dem Blizzard-Titel endlich auch ein Platz im Guinness Buch der Rekorde eingeräumt und zwar als erfolgreichstes Strategiespiel für den PC. Und auch World of WarCraft bekommt seine Ehrung.

Diesen Titel hat sich StarCraft mit weltweit 9,5 Millionen verkauften Exemplaren hart erkämpft. World of WarCraft dagegen wird für seine gewaltige Abbonentenzahl geehrt, die sich mittlerweile auf 11,6 Millionen Zahlern beziffern lässt. Ebenfalls ein Rekord.

Ach ja und Microsoft bekam einen Eintrag für den bekanntesten bzw. größten „Online Gaming“-Service. Satte 20 Millionen Mitglieder zählt Xbox LIVE, was eine Quote von 67 Prozent aller Besitzer der Redmonder-Konsole bedeutet. Was bleibt uns da noch zu sagen? Genau:

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Alt 08.06.2009, 16:54   #2
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Spieler-Petitionen

Auch in der Spieleszene formiert sich Widerstand gegen die angekündigte Gesetzesverschärfung. So haben mehrere Gruppen vor, Petitionen gegen die Pläne der Innenminister einzureichen - analog zur Petition "Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten". Die Spielefachverlage IDG Entertainment (Gamestar) und Computec (PC Games) fordern gemeinsam dazu auf, einen vorbereiteten Brief an über Abgeordnetenwatch.de zu findende Politiker zu schicken.

Das Schreiben weist darauf hin, dass "'gewaltverherrlichende' Medien" bereits jetzt "aus gutem Grund verboten" sind. Weiter: "Doch ein prinzipielles Herstellungs- und Vertriebsverbot von Filmen und Computerspielen für Erwachsene steht aus meiner Sicht im Widerspruch zu Artikel 5 unseres Grundgesetzes ('Eine Zensur findet nicht statt')."
Der Brief ist gelungen, wie ich finde, aber eine Petition habe ich dort noch nicht entdecken können.
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Alt 08.06.2009, 17:01   #3
Slax
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du musst den Brief an deinen Abgeordneten in deinem Wahlkreis schicken: http://www.gamestar.de/news/vermisch...le_verbot.html
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Alt 08.06.2009, 17:08   #4
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Ja das habe ich auch gesehen, aber gehts nicht noch umständlicher?
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Alt 08.06.2009, 17:13   #5
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du kannst auch einen Brief schicken, also einen richtigen mit Briefmarke und so

oder selbst vorbei fahren.
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Alt 08.06.2009, 17:24   #6
Ðark-Raven-77
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oder selbst vorbei fahren.
Bin ja nun Fußgänger. Und in die Bummelbahn setze ich mich deswegen jetzt auch nicht.

Was bitte ist eine Priefmarge?

PS: Spamme ich gerade?
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dirt 2, microsoft, piratenpartei, rekord, starcraft, verbot, world of warcraft
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