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Alt 06.05.2009, 18:08   #1
Slax
PC News
 
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Registriert seit: 03.04.2009
PC || PC News - 06. Mai 09 ||

EA: Milliardenverlust
Minus mal Minus ergibt Plus - Minus plus Minus allerdings nicht: Wer die vergangenen drei Quartalsberichte von Electronic Arts verfolgt hat - siehe hier, hier und hier-, dürfte geahnt haben, worauf es in der Gesamtbilanz des vergangenen Geschäftsjahres hinausläuft, die das Unternehmen jetzt zum Abschluss des vierten Geschäftsquartals (31. März) veröffentlichte.

In den ersten drei Monaten des Kalendarjahres verbuchte man Einnahmen in Höhe von 860 Mio. Dollar - 267 Mio. weniger als im gleichen Quartal des Vorjahres. Damals musste man allerdings auch einen Verlust von 94 Mio. Dollar hinnehmen, im abgelaufenen Quartal betrug das Minus 42 Mio Dollar.

Mit einem Gesamtjahresumsatz von 4,212 Mrd. Dollar wurde das Vorjahresergebnis um 15 Prozent übertroffen; dafür fiel allerdings auch der Verlust deutlich höher aus: 1,088 Mrd. Dollar. Das vorherige Geschäftsjahr war mit einem Minus von 454 Mio. Dollar abgeschlossen worden. Die ursprünglichen Umsatzprognosen für das vergangene und das laufende Jahr hatte EA schon vor einiger Zeit deutlich zurückgeschraubt.

Dass das Management darauf verweist, dass man sich auf dem richtigen Weg befinde und davon ausgeht, bald wieder schwarze Zahlen zu schreiben, versteht sich von selbst.

In den vergangenen 12 Monaten schafften es insgesamt 31 EA-Produktionen, die Millionenmarke zu überspringen - im Jahr zuvor waren es 27 gewesen. FIFA 09 , Madden NFL 09 sowie Need for Speed: Undercover verkauften sich dabei jeweils über fünf Mio. Mal.

Das EA Partners-Programm, über das Spiele wie Rock Band 2 oder Left 4 Dead vertrieben wurden, erwirtschaftete mehr Umsatz als je zuvor. Spore hat sich laut EA über zwei Mio. Mal verkaufen können. Die Einnahmen durch digitale Dienste wuchsen um 27 Prozent auf 429 Mio. Dollar. Am Ende des Fiskaljahres besaß der Publisher knapp 2,155 Mrd. Dollar in Cash-Reserven.

Für das aktuelle Geschäftsjahr rechnet der Publisher übrigens mit weniger Umsatz als in diesem Jahr - derzeit geht man von 3,7 bis 3,85 Mrd. Dollar aus.

Auf die einzelnen Märkte aufgeschlüsselt verteilte sich der Umsatz im letzten Quartal folgendermaßen:

Markt - Anteil (Vorjahreswert)

* Nordamerika - 55% (58%)
* Europa - 39% (37%)
* Asien - 6% (5%)


Bei den Plattformen sah es so aus:

System - Umsatzanteil (Vorjahreswert)

* PS3 - 23% (19%)
* Xbox 360 - 15% (21%)
* Wii - 15% (7%)
* PS2 - 6% (20%)
* PSP - 5% (6%)
* NDS - 4% (3%)
* PC - 21% (17%)



EA: Erwartet langen Konsolenzyklus
Nach der Bekanntgabe der jüngsten, nicht gar so rosigen Geschäftszahlen durfte John Riccitiello wie üblich im Rahmen eines Konferenzgesprächs einen Blick in die Kristallkugel werfen. Und die scheint vorerst keine großen Änderungen zu verkünden.

Während Ubisoft vor Kurzem auf die Notwendigkeit verwies, bereits mit der Produktion von Software für kommende Hardwaregenerationen zu beginnen, sieht der Electronic Arts-CEO vorerst keinen Handlungsbedarf. Es gebe laufend Neuerungen wie frisches Zubehör oder Handhelds, bei den nächsten großen Konsolen sei das aber etwas anders.

"Ich sehen in den nächsten paar Jahren noch keinen Bedarf für diese großen Änderungen, und dementsprechend rechnen wir auch nicht damit in den nächsten paar Jahren.

Ich denke, das Wettrüsten ... ich kann niemals sagen, dass es vorbei sein wird, aber die Dringlichkeit, das schneller und schneller durchzuführen, scheint abgenommen zu haben. Mit Hinblick auf die Kerntechnologie, die wir entwickeln, gehen wir von einem sehr ausgedehnten Lebenszyklus aus."

Riccitiello orakelt auch, dass die Branche in der zweiten Jahreshälfte wieder schneller wachsen werde. Im Moment sei der Handel sehr vorsichtig und ordere deutlich weniger Spiele als in den Jahren zuvor. Man wolle dort kein Risiko eingehen und zeige sich erst dann bestellfreudig, wenn ein großer Hit garantiert sei.


EA: PC wird die größte Spieleplattform der Welt
Man kann so viel beschönigen, wie man will, 1 Milliarde Dollar Verlust einzufahren, ist selbst für einen Giganten wie EA kein Zuckerschlecken. Doch der Publisher sieht sein Heil im PC-Markt. Nicht nur, dass man im letzten Geschäftsjahr mehr Titel für den PC veröffentlicht hat, als für Konsolen, nein auch im Online-Distributionssegment habe man Fuß gefasst. Und da laut CFO Eric Brown der PC die weitverbreitetste Spieleplattform der Welt ist, kann man nur gewinnen.

„Das ist ein großartiges Jahr für uns,“ so Brown. „Der Onlinebereich ist verglichen mit dem Vorjahr um 60 Prozent angestiegen.“

„Wenn es um die Distribution geht, dann schauen wir, was die Zukunft bringt und die besagt, dass demnächst knapp 1 Milliarde PCs weltweit im Umlauf sind.“

„Der PC wird unglaublich schnell zur größten Spieleplattform der Welt werden.“


Microsoft: Kürzungen bei Massive
Im Winter bereits hatte Microsoft im Rahmen angekündigter Einsparmaßnahmen 1400 Angestellte entlassen - zu den Opfern gehörte auch das ACES Studio (Flight Simulator, Train Simulator), welches fast vollständig gestutzt wurde.

Derzeit durchläuft die nächste Entlassungswelle den Konzern - knapp 3000 weitere Mitarbeiter müssen jetzt ihre Arbeitsplätze räumen. Dem Vernehmen nach darf sich knapp ein Prozent der Belegschaft Microsoft Indiens nach einem neuen Job umschauen, auch bei Microsoft UK wurde der Rotstift deutlich angesetzt.

Laut Venturebeat ebenfalls von den Maßnahmen betroffen ist Massive, einer der Schwergewichte im In-Game-Werbungsbereich. Demnach wurden dort knapp 75 Prozent der Mitarbeiter - schätzungsweise mehr als 100 Personen - vor die Tür gesetzt.

Micrsoft hatte die Firma vor einigen Jahren für eine Summe im Bereich zwischen 200 und 400 Mio. Dollar übernommen, allerdings dürfte sich der Bereich In-Game-Werbung nicht so entwickelt haben, wie manch Analyst seinerzeit prophezeit hatte. Auch dürfte Massive unter dem allgemeinen Einbruch des Werbemarkts infolge der Wirschaftskrise zu leiden haben.


BlizzCon-Ticket demnächst
Blizzard-Anhänger, die in diesem Jahr wieder einmal bereit sind, tief in die eigene Tasche zu greifen, um für die Reisekosten zu löhnen, sollten sich den 16. Mai vormerken: Ab dann wird nämlich die erste Ladung Tickets für die BlizzCon 2009 auf der offiziellen Webseite zum Verkauf freigegeben. Ein zweiter Schub soll dann am 30. Mai folgen. Eine Eintrittskarte für die Veranstaltung, die am 21. und 22. August in Anaheim, Kalifornien stattfindet, schlägt mit 125 Dollar zu Buche.

Zum Programm hat sich Blizzard noch nicht geäußert - es ist allerdings davon auszugehen, dass Besucher wieder StarCraft II und Diablo 3 antesten dürfen. Auch dürfte es nicht überraschen, falls das Studio Beta-Keys für ein anstehendes Spiel - wohlmöglich das Action-RPG, vielleicht aber auch für die nächste World of WarCraft -Erweiterung - spendiert.


Ghostbusters - The Video Game: Atari gibt an Sony weiter
Die Geisterjäger tanzen auf vielen Hochzeiten: Nachdem sich zunächst Atari die Vertriebsrechte des einstigen Vivendi-Titels geschnappt hatte, geben die Franzosen das Projekt kurz vor der Veröffentlichung nun an einen weiteren Publisher weiter. Denn wie GamesIndustry meldet und inzwischen auch offiziell bestätigt wurde, hat inzwischen Sony die Ghostbusters-Rechte übernommen. Die Japaner bringen das Spiel in den PAL-Territorien für PS3 und PS2 im kommenden Juni heraus - später soll zudem eine Version für den hauseigenen Handheld folgen. Die hiesige Zukunft der anderen Versionen ist damit verständlicherweise unklar; GamesIndustry vermutet allerdings, dass die 360-, DS-, Wii- und PC-Fassungen zu einem späteren Zeitpunkt unter Atari-Flagge erscheinen könnten.


Team Fortress 2: Sniper-Andeutungen
Auf dem Team Fortress 2 -Blog gibt Valve einen Hinweis, in welche Richtung es beim anstehenden Sniper-Update gehen wird.

Man habe bei der Entwicklung des Shooters darauf geachtet, dass der Tod einer Spielfigur für den Nutzer immer nachvollziehbar sein muss. Dies sei auch einer der Gründe für das Entfernen der Granaten als Standardequipment gewesen, hätte diese doch viele Nutzer frustriert. Durch die FreezeCam soll jene Nachvollziehbarkeit noch unterstützt werden, zudem werde auch das Gefühl vermittelt, dass der Tod vermeidbar war; beim nächsten Mal könne man es besser machen.

Wichtig sei auch das Gefühl, mit dem Teilnehmer, der einen getötet hat, in irgendeiner Form interagiert zu haben. Dort gebe es aber eine Ausnahme: Den Scharfschützen. Es liege in der Natur jener Klasse, aus größtmöglicher Entfernung und im Verborgenen zu agieren. Das mache sie auch so verhasst - oft genug werde man erwischt, während/weil man sich gerade auf etwas anderes, näheres konzentriert hat. Dadurch könne der Eindruck entstehen, dass man nichts gegen ihn hätte unternehmen hätte können.

Mit dem kommenden freischaltbarem Gegenstand soll der Sniper auch motiviert werden, sich durchaus mal näher an Gegner heran zu wagen. Womit das allerdings belohnt wird, verraten die Entwickler noch nicht.


Auch nach BioShock 2: Mehr Spiele in Rapture
BioShock 2 lässt euch erneut in die Tiefen der Unterwasserstation Rapture eintauchen. Und Teil drei wohl auch. Und Teil vier wahrscheinlich ebenso. Das lässt jedenfalls eine aktuelle Aussage von 2K Marins Creative Director Jordan Thomas vermuten. Laut ihm sei Rapture wie ein Charakter zu behandeln, den man nicht so einfach fallen lassen kann.

In einem Interview mit dem OXM sprach er: "Ich denke, so lange ein Entwicklerteam noch Potenzial darin sieht, wird Rapture weiterhin viel zu bieten haben."

Was einen Fortgang der BioWare-Reihe aus der bisherigen Heimat in ferner Zukunft allerdings nicht zwangsläufig ausschließt: "Ich glaube absolut daran, dass es in Zukunft weitere Spiele in Rapture geben wird, in welchem zeitlichen Setting auch immer. Ich würde aber auch sagen, dass BioShock-Franchise ist groß genug, um sich weiterzuentwickeln." - Was ganz danach klingt, als erwarten uns abseits der regulären Serienteile noch einige Spin-Offs...


Heute bei Overgrowth: Eine Rennstrecke bauen
Wir würden gerne mal was handfestes aus dem "Ninja-Rabbit-Fighting-Game" Overgrowth zeigen, die Wolfire Studios beliefern uns stattdessen allerdings auch heute "nur" mit einer Techdemo ihres Leveleditors der Phoenix-Engine. Dieses Mal ist das Ganze allerdings wirklich sehenswert, denn wo sonst darf man die Erbauung eines Hindernislaufs mitsamt riesigem Walmenschen bestaunen? Und wo sonst fängt der Entwickler plötzlich an zu Beatboxen, während er seine Spielfigur auf skurril-lustige Weise anfeuert?
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Alt 06.05.2009, 20:12   #2
Ðark-Raven-77
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BlizzCon-Ticket demnächst

...Zum Programm hat sich Blizzard noch nicht geäußert - es ist allerdings davon auszugehen, dass Besucher wieder StarCraft II und Diablo 3 antesten dürfen. Auch dürfte es nicht überraschen, falls das Studio Beta-Keys für ein anstehendes Spiel - wohlmöglich das Action-RPG, vielleicht aber auch für die nächste World of WarCraft -Erweiterung - spendiert.[/INDENT]
Ich hoffe, dann gibts auch mal wieder was Neues zum Thema D3. Ein Kumpel von mir löchert mich schon andaernd deswegen ...als ob ich mehr wüßte!
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blizzcon, microsoft, millardenverlust, team fortress
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