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Alt 10.04.2009, 17:04   #1
Lara
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Registriert seit: 04.04.2009
Ort: daheim
Standard Fragile - A Ghost Story

Kinostart: 24.11.06
Darsteller:Calista Flockhart, Richard Roxburgh, Elena Anaya, Ivana Baquero, Yasmin Murphy u.a.
Regie: Jaume Balagueró
Laufzeit: 97 Minuten

Story:

Das Mercy Falls Hospital hat seine besten Tage längst gesehen. Das obere Stockwerk ist wegen Baufälligkeit geschlossen und abgesperrt. Auch die noch verbleibende Kinderstation soll in den nächsten Tagen umziehen. In dieser chaotischen Phase nimmt Amy (Calista Flockhart, bekannt aus Ally McBeal) dort eine Stelle als Krankenschwester an. Bereits in ihrer ersten Nachtschicht gehen dort seltsame Dinge vor. Die Kinder sind nervös und ängstlich vor etwas nicht greifbarem. Sie freundet sich schnell mit der kleinen Maggie (Yasmin Murphy) an, die ihr von einem eisernen Mädchen erzählt, das nicht nur sie, sondern auch Amys Vorgängerin gesehen haben will. Und so nimmt die Sache ihren Lauf...

Meine Meinung:

Diesen Film möchte ich persönlich nicht als Horrorfilm bezeichnen, obwohl er so eingestuft wird. Er hat mehr etwas von einem Thriller mit übernatürlichen Elementen. Ich nenn ihn einfach mal einen Psychoknaller

Der Film hat wenig blutige Szenen oder sonstige Horroreffekte. Der Gänsehautfaktor entseht vielmehr durch die unheimlich super gelungene Atmosphäre, durch Musik und Geräusche, und dem Spiel mit der Fantasie des Zuschauers. Die Story bietet nicht wirklich neue Ideen. Aber einige Wendungen sorgen dafür, dass sie nicht zu vorhersehbar wird.

Über den Schluß lässt sich streiten. Da hat jeder so seine Vorlieben. (Nein ich werde ihn hier nicht spoilern) Mir persönlich hat er nicht 100%ig gefallen.

Von mir bekommt der Film deshalb 85%
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Alt 10.04.2009, 17:07   #2
Ðark-Raven-77
Administrator
 
Benutzerbild von Ðark-Raven-77
 
Registriert seit: 03.04.2009
Ort: Unter Gizmos Wohnung
Diskussion

Ich bin eigentlich völlig unvoreingenommen an den Film herangegangen, obwohl ich bei Wörtern wie "ghost" meist ziemlich skeptisch werde. Denn oft sieht man in solchen Filmen rein gar nichts, außer ein paar wackelnden Gläsern und flackerndem Licht. Und als ich gestern "The Fragile" sah und die Szene mit dem Glas über den Bildschirm flimmerte, knirschte ich schon wieder etwas mit den Zähnen. Aber nun zum Film...

Ich habe zwar nicht auf die Uhr geschaut, doch die erste Hälfte des Films empfand ich als ziemlich langatmig. Sicherlich ist es nötig, erst einmal die einzelnen Charaktere etwas vorzustellen und an die Geschichte nähert man sich auch etwas langsamer an, da ja sonst gleich alles vorweg genommen wäre. Ziemlich ermüdend fand ich jedoch die Hauptdarstellerin Calista Flockhart. Der stehts verschlafene Blick, die noch einschläfernde Synchronstimme (verdammt, ich habe es diesmal versäumt mal auf Englisch umzuschalten), sowie Körperhaltung, und einige Gestiken, zeigten mir den ganzen Film über nur eine sehr klapprige, kraftlose und letzten Endes langweilige Protagonistin. Sie sollte zwar eine etwas angeschlagene Person darstellen, doch manche Szenen hätte etwas mehr Pepp gut getan. Ich denke, sie ist auch nicht der richtige Typ für solch eine Rolle, aber das ist nur meine persönliche Meinung.

Die kleine "Maggie" hingegen spielte ganz gut. Vor allem ihre Mimik war in diversen Szenen ausgezeichnet. Man brauchte sie eigentlich nur anzusehen und konnte ihren Gemütszustand stehts am Gesicht ablesen. Der restlichen Schauspieler haben mich jedoch überhaupt nicht überzeugt. Ich hatte den Eindruck, als hätte man die gerade von der Straße geholt.

Angesichts dessen, daß das Krankenhaus die fast einzige Kulisse im Film darstellte, hat man recht wenig damit angefangen. Erst als man in der Vergangenheit wühlte und endlich versuchte, etwas über die mysteriöse "Charlotte" in Erfahrung zu bringen, wurde meine Neugier geweckt. Allerdings war der Streifen zu diesem Zeitpunkt schon zu einem Dreiviertel gelaufen.

Die unerwartete Wendung zum Schluß überraschte mich allerdings sehr. Die Story ist zwar nicht unbedingt ein Meisterwerk, aber das Ende konnte mir immerhin ein "oha" entlocken.

Vergleichsweise hat mir "Saint Ange" mit Virginie Ledoyen besser gefallen, obwohl der auf IMDB.COM auch keine besonders gute Wertung bekam. Aber meine eigene Meinung weicht eh meist stark von denen, anderer Leute ab.

"The Fragile" hat mich nicht wirklich vom Hocker gehauen. Man hat einfach zu wenig draus gemacht und die Besetzung fand ich auch nicht so grandios. Das Ende des Films konnte da nicht mehr allzu viel retten. Von mir gibts da leider nur 55%.
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