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Alt 05.04.2009, 23:53   #1
Slax
PC News
 
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Registriert seit: 03.04.2009
Standard Die Fremde in dir

Originaltitel: The Brave One
Kinostart Deutschland 27.09.2007
ThrillerSpiellänge: 122 min.
FSK: ab 16


Zur Story möchte diesmal und vielleicht auch demnächst nicht viel sagen, stattdessen schaut euch den TRAILER an. Meiner Meinung nach spoilert der auch schon relativ viel, aber vielleicht verbinde ich die Szene auch nur direkt mit dem Film weil ich ihn gesehen hab. Für alle anderen ein paar Worte: Der Film spielt in New York und handelt über die Selbstjustiz einer Frau gespielt von Jodie Foster die ihren Verlobten wegen ein paar Raudies, Gangster, Idioten wie auch immer verliert.

Der Film ist echt gut allerdings sollte man ihn nicht gucken wenn man gute Laune bekommen will, weil er ziemlich melancholisch ist. Liegt wohl daran das er ein ernstes Thema anschneidet und auch zum nachdenken anregt. Man fragt sich wirklich: war das jetzt richtig was sie da macht? Man kann aber wirklich gut nachvollziehen warum Erica Bain (Jodie Foster) so handelt wie sie es tut. Die Fremde in Mir ist von Anfang bis Ende wirklich gut durchdacht, wird nie langweilig und hat auch keinerlei Logikfehler. Vor allem das Ende hat mir richtig gut gefallen. Mir fällt auch nicht wirklich ein Film ein der so ähnlich ist, klar gibt es viele Filme die Selbstjustiz beinhalten wie Kill Bill oder The Punisher, aber die Fremde in dir geht einen komplett anderen Weg. Weniger Action mehr Dramatik, intelligente Dialoge. Die Atmosphäre die der Film versprüht passt auch wie die Faust aufs Auge. Immer ein bisschen betrübt, grau und beklemmend. Am ehesten erinnert mich der Film von den Stilmitteln und auch Atmosphäre an Colletaral aber auch nicht allzu viel. Wie gesagt mir fällt da echt nichts wirklich passendes ein, da ich noch nicht viele solcher Filme gesehen habe.

Ein sehr ernster Film den man auch ruhig mit ein paar Freunden gucken kann und danach darüber reden kann. Auch wenn das Szenario in Deutschland nicht ganz so einfach wäre wie in Amerika, dank der etwas besseren Waffengesetze

Wer Jodie Foster in einer ihrer besten Rollen sehen will und die durchaus ernste Thematik nicht abschreckt sollte sich den Film aufjedenfall mal ausleihen.

Wertung: 87% | 9 pkt. | 2+
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Alt 10.04.2009, 15:53   #2
Ðark-Raven-77
Administrator
 
Benutzerbild von Ðark-Raven-77
 
Registriert seit: 03.04.2009
Ort: Unter Gizmos Wohnung
Diskussion

Hatte den Film vor geraumer Zeit mal angeschaut.

Die Frau Foster sah allerdings schon von Beginn an ziemlich abgekämpft aus, k.A. ...und sie dann auch noch in einigen Szenen so "sexy" präsentieren zu wollen, fand ich etwas *würg* ...nun ja, Geschmackssache. Außerdem fand ichs noch übler, daß Naveen Andrews für die Rolle als ihr angehender Ehemann verbraten wurde.

Das Thema des Films finde ich generell schon mal interessant und ich glaube, daß sich jeder (in gewisser Weise) in diese Lage hineinversetzen kann.

Zurück zum Film... Die Story ansich ist jetzt nicht übermäßig innovativ, aber dennoch interessant. Die melancholischen Phasen, in denen die Hauptdarstellerin sich fast schon aufgibt, wirken auf den Zuschauer manchmal etwas einschläfernd, was aber völlig normal ist. Denn wie sollte man auch sonst diese Stimmung auf die Kinoleinwand übertragen? Im Gegenzug dazu hätte man allerdings etwas mehr Spannung in die einzelnen Rachefeldzüge der guten Jodie Foster investieren sollen. Schließlich sitzt oder steht sie meist nur starr vor ihren Peinigern, um dann nur fix die Waffe zu ziehen. Kurz darauf flüchtet sie dann recht unspektakulär. Sicher ...vielleicht liegt das von der Verhaltensweise näher an der Realität, aber einen Film muß man meines Erachtens dann doch etwas "unterhaltsamer" gestalten.

Das Ende hätte ich so nicht erwartet und ich finde es auch schon fast etwas unwirklich. Dennoch habe ich es nicht bereut, mir diesen Film anzusehen, nur werde ich mir ihn sicher kein zweites Mal reinziehen.
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