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Alt 29.07.2009, 12:24   #1
Mortal Kasi
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Buch STAR WARS - Shadow of the Sith

Vor langer Zeit, in einer Galaxie, weit,
weit entfernt...




Die Alte Republik musste einige schwere Schläge verdauen, der Fall des Jedi Ordens war nur einer von vielen. Die Armee der Republik war stark geschwächt worden, was es sehr schwer machte die Sicherheit Allerorten aufrecht zu erhalten. Was für die Gauner der verschiedene Systeme ein gefundenes Fressen war. Das Organisierte Verbrechen erlebte eine wahre Renaissance und die Republik hat alle Hände voll zu tun der Situation Herr zu werden. Und als wäre das noch nicht genug braut sich jenseits des Outer Rim eine neue Bedrohung zusammen.

Kapitel 1:

Skyron Elms lag in seinem Bett, wieder eine Nacht in der er keinen Schlaf fand. Die Bilder in seinem Geist waren wieder zurück gekehrt. Sein Kopf schmerzte und Schweiß stand auf seiner Stirn, mit der Hand fuhr er durch sein braunes Haar und setzte sich auf. Er trank einen Schluck Wasser aus der Flasche die auf seinem Nachttisch stand. Alles war wieder da, der ganze Schrecken der Mandalorianischen Kriege und seine Taten danach. Er war einst ein Jedi gewesen, einer derer Die Malak und Revan gefolgt waren als diese sich gegen den Rat stellten um die Republik gegen die Mandlorianer zu Verteidigen. Viele Mandalorianer waren durch seine Hände umgekommen. Nach dem Krieg, als Revan und Malak verschwanden blieb Skyron bei ihnen er wurde Revans erster Sith Lehrling. Er wurde in den dunklen Künsten unterwiesen und er lernte schnell. So wurde er bald mit einigen kleinen Aufträgen bedacht. Nach dem Fall von Malak und dem Ende der Sithflotte stand er ohne Führung da. Er fand Zuflucht bei einem Einsiedler der tief in Schattenlanden auf Kashyyyk der Heimatwelt der Wookies lebte. Er brachte Skyron zurück auf den Pfad des Lichts, doch konnte er ihm nicht dabei helfen seinen Geist von den Visionen des Krieges zu befreien.

Seit einiger Zeit verdingte sich Skyron nun als Schmuggler, er hatte sich ein kleines Schiff leisten können und ein Quartier auf Tattoine. Es war nichts tolles doch er war zufrieden mit dem was er hatte. Vor zwei tagen war ein Twi´Lek zu ihm gekommen, sein Name war Filpp Bedden. Skyren hatte schon von ihm gehört, er arbeitete für den Ortsansässigen Hutten und für eben diesen sollte er eine Schuld eintreiben. Eine Twi´Lek hatte ihre Schulden nicht bezahlen können und nun sollte sie an den Hutten übergeben werden um für ihn zu arbeiten. Welche Art von Arbeit wollte Skyron gar nicht wissen. Ihm war immer noch nicht ganz klar warum ausgerechnet er nach der Flüchtigen suchen sollte da der Hutte sicherlich über Kopfgeldjäger verfügte die den Job ebenso gut hätten erledigen können. Doch Skyron hatte sich einen recht guten Ruf erarbeitet und dachte das es wohl damit zusammenhängen musste und da er momentan auch etwas knapp an Republikanischen Credits war konnte er nicht wählerisch sein. Außerdem hatte er schon schlimmere Arbeiten verrichtet. Er raffte sich auf und zog sich an. Heute wollte er mit seinem Auftrag beginnen, er hatte sich vorgenommen heute das Quartier der Twi´lek zu besuchen. Er holte seinen Blaster aus der Schreibtischschublade und schnallte seinen Werkzeuggürtel um.

Er brauchte nicht lange zu suchen das Quartier lag nahe des Raumhafens. Das Haus konnte man eigentlich nicht als solches bezeichnen. Er fand das Zimmer das die Twi´Lek bewohnt hatte, wie erwartet sah es verlassen aus. Skyron machte sich daran es zu untersuchen, etwas besonderes finden konnte er aber nicht. Gerade als er das Zimmer verlassen verspürte er ein Kribbeln in seinem Geist. Er wusste das etwas nicht stimmte und seine Hand wanderte instinktiv an den Griff seines Blasters. Ein Schatten huschte durch den Raum, Skyron rannte zurück auf den Flur des Apparmentkomplexes und sah gerade noch eine Dunkle Gestalt im Treppenhaus verschwinden. Er rannte hinterher, wusste instinktiv das die Gestalt auf das Dach laufen würde und tat das Gleiche. Als er die Tür zum Dach auf stieß wurde er wie von einem Schlag getroffen zurück geworfen und knallte gegen eine Wand. Langsam wurde ihm schwarz vor Augen. Das letzte was er verschwommen wahrnahm war die in einen Schwarzen Umhang gehüllte Gestalt, dessen Gesicht er nicht erkennen konnte da dieses durch eine Kapuze in Schatten gehüllt war. Wohl aber sah er noch zwei rote Augen auf blitzen, dann verlor er das Bewusstsein.

Als er wieder zu sich kam war er nicht mehr allein auf dem Dach des Hauses. Mehrere Leute standen um ihn Herum es dauerte etwas aber dann erkannte er Halif Qualran den Örtlichen Hauptmann der Republik Armee. Skyron wusste das er nicht wegen irgend einer Bagatelle sein Büro verließ. „Skyron Elms, hätte mir gleich denken können das sie in irgendeinerweise in diesen Fall verwickelt sind.“ Etwas wackelig auf den Beinen stand er auf. „Ich weiß nicht was sie meinen Halif, ich habe hier Nachforschungen für meinen Auftrag angestellt.“ erwiderte er während er sich den Hinterkopf rieb. „Erzählen sie mir davon!“ „Ich wurde von Flipp Bedden beauftragt eine Twi´Lek Schuldnerin zu finden.“ „Das übliche also, ja?“ Fragte der Hauptmann. „Was soll denn die Aufregung? Ist jemand gestorben?“ fragte Skyron. „Ihr Sarkasmus ist hier fehl am platze Mister Elms. Wir haben in der Tat die Leiche einer Twi´lek gefunden. Wie es momentan aussieht ist die Tote Naana Ula, die Person die hier gewohnt hat.“ „Nun Hauptmann, eben diese suche ich, ist es ganz sicher?“ Ungläubig starrte er den Hauptmann an. „Ziemlich, sie wurde in einer Transportkiste im Raumhafen gefunden, ich denke nicht das sie etwas damit zu tun haben oder?“ „Ich war seit Wochen nicht in der nähe des Raumhafens, den Auftrag bekam ich gestern!“ „Nun dann will ich ihnen mal glauben, sie haben ja in der Vergangenheit immer gut mit uns Zusammen gearbeitet, verlassen sie trotzdem die Stadt nicht. Es könnte sein das wir noch einige Fragen an sie haben. Sie dürfen gehen.“ Mit einem Nicken ging Skyron an dem zwei Kopf größeren Mann vorbei und verließ das Haus durch das Treppenhaus. Ihm ging diese Dunkle Gestalt nicht aus dem Kopf, er war sich sicher das sie etwas mit dem tot der Twi´Lek zu tun hatte. Ebenso sicher war er das es sich um eine Sith gehandelt haben muss. Was könnten die Sith von einem Twi`Lek Barmädchen wollen? Zunächst musste er seinen Auftraggeber Informieren, danach würde er weitere Nachforschungen anstellen. Wenn tatsächlich die Sith darin verwickelt waren dann ging hier mehr vor sich als nur eine Säumige Schuldnerin soviel war Klar.

Er brauchte nicht lange um die Anchorhead Cantina zu erreichen. Sie war voll wie immer, eine Bith Band spielte und einige Zwielichtige Gestalten saßen vor einem Pazaak Spiel. Skyron brauchte etwas um Flipp in der Rauchigen Luft zu finden er saß an einem der Hinteren Tische der Cantina und lächelte als er ihn erblickte. „Mister Elms, ich hörte schon was passiert ist!“ „Tut mir Leid das ich nichts mehr für sie und ihren Boss tun konnte.“ „Oh sie müssen sich nicht entschuldigen, sie währe so oder so hingerichtet worden.“ Skyron konnte ein Funkeln in den Augen des Twi´Lek erkennen als dieser den Satz aussprach. „Sagten sie mir nicht das sie ihre Schuld abarbeiten solle? Sie haben mich angelogen!“ Der Twi´Lek grinste verächtlich. „Ich kann nichts dafür das sich mein Arbeitgeber anders Entschieden hat Elms! Und nun gehen sie bitte, unser Arbeitsverhältnis ist beendet. Wir haben ihnen eine mehr als Großzügige Entlohnung auf ihr Konto überwiesen wie sie sehen werden.“ „Ich habe aber noch einige Fragen!“ sagte Skyron entschlossen. Der Twi´Lek hob die Hand und einige Waffen wurden auf den Söldner gerichtet. „Ich glaube nicht!“ Zischte Flipp ihm entgegen. Skyron verbeugte sich höflich und verließ die Cantina wieder.

Vor dem Eingang blieb er kurz stehen um sich zu sammeln. Er konnte die Wut fühlen die in ihm Hoch stieg, er musste alle Kraft aufbringen um das Gefühl wieder in die Tiefen seines Geistes zurück zu drängen. Er schaffte es, als er wieder klar denken vernahm er ein flüstern. „Hey du da!“ Er drehte sich in die Richtung aus der die Stimme kam. „Komm hier nach hinten.“ „Wer ist denn da?“ Wollte er wissen. „Nun komm schon, wir müssen uns Unterhalten.“ Wieder willig begab Skyron sich in die kleine Gasse neben der Cantina. Im Schatten nahe am Haus bewegte sich etwas. „Komm raus da!“ sagte er bestimmend. Eine Twi´Lek trat aus dem Schatten heraus. Sie war in eine Art Tuch oder Plane gehüllt. „Wer sind sie und was wollen sie von mir?“ „Mein Name ist Dara'lib, ich bin äh war die Mitbewohnerin von Naana Ula!“ Erstaunt blickte er die Blaue Twi´Lek an. In ihren Gelben Augen konnte er Angst erkennen. „Wissen sie was mit ihr passiert ist?“ Wollte er wissen. „Sie meinen ob ich weiß das sie Tot ist? Ja ich war gerade unter der Dusche als sie kamen!“ „Wer kam? Leute des Hutten?“ Sie schüttelte den Kopf. „Nein sicher nicht, Naana hatte mir erzählt das der Hutte sie vor einigen Tagen verkauft hatte, an irgendwelche reisenden die hier Station gemacht hatten!“ Skyron legte die Stirn in Falten. „Das ergibt doch keinen Sinn, warum sollte man mich dann Anwerben um sie zu finden?“ „Das weiß ich nicht, doch ich könnte ihre Hilfe gebrauchen.“ „Eigentlich habe ich momentan mehr als genug mit mir selbst zu tun.“ „Bitte helfen sie mir, ich kann doch jetzt nirgendwo hin!“ flehte sie ihn an. „Bitte? Das müssen sie mir jetzt aber mal erklären, sie haben doch nichts mit dem Mord zu tun oder?“ Dara machte einen schritt zurück. „Nein natürlich nicht aber ich bin noch nicht so lange auf Tattoine. Naana hat mich aufgenommen und wollte mir Papiere besorgen.“ „Ach daher weht der Wind sie sind eine Illegale!“ „Ja und wenn man mich findet werde ich bestimmt nach Nal´Hutta zurück geschickt und muss wieder für meinen früheren Besitzer arbeiten.“ Sie warf sich vor Skyron auf die Knie. Dabei konnte er erkennen das sie unter der Plane die sie trug scheinbar Nackt war.

Stimmte ihre Geschichte? „Steh erstmal wieder auf Dara, ich darf dich doch Dara nennen?“ Sie nickte und wirkte ängstlich und verwirrt. Skyron reichte ihr die Hand und half ihr auf. „Vor mir wirft sich niemand in den den Staub, zumindest nicht mehr!“ „Was meine sie damit?“ „Ach nichts, wir sollten dir erstmal ein paar unauffälligere Sachen besorgen.“ Die beiden machten sich auf den weg zu Skyrons Quartier, doch er vermied es die Hauptstraße zu nutzen. Stattdessen ging er mit seiner Begleiterin durch die Gassen und Seitenstraßen. Er kannte sich gut aus in Anchorhead, mehr als einmal hatte er Gauner und anderes Gesindel durch die Stadt gejagt und Orte entdeckt die man nicht zu den Touristenattraktion zählen würde. Schließlich erreichten sie Skyrons Wohnung es hatte zwar länger gedauert aber er war sich sicher das niemand ihnen gefolgt war.

Er bot seinem Gast an eine Dusche zu nehmen. Dara nahm an und Skyron ging um seinen Kleiderschrank zu Durchsuchen. Ihm fiel dabei der schwarze lederne Bodysuit seiner Freundin in die Hände. Ihm war gar nicht mehr bewusst gewesen das er ihn aufgehoben hatte. Er legte ihn ins Bad und begab sich dann an seinen Schreibtisch und startete seinen Computer. Er versuchte sich in das Netzwerk des Raumhafens zu hacken. Was ihm aber nicht gelang, er hörte wie die Tür geöffnet wurde und Dara betrat den Raum. Skyron versuchte sich wieder auf den Computer zu Konzentrieren was ihm aber nicht gelang. Er hörte eine Stimme in seinem Kopf, diese kannte er nur zu gut. Sie rief seinen Namen, flehte ihn an er solle sie nicht im Stich lassen, es war die stimme seiner Freundin Lyra. Er schreckte hoch, wurde aus seinen Gedanken gerissen. Dara stand hinter ihm und hatte ihre Hand auf seine Schulter gelegt. „Was versuchst du da?“ „Ich wollte die Schiffe überprüfen die in Letzter Zeit hier gelandet und gestartet sind.“ „Dieser Anzug wem gehört er?“ Wollte sie wissen. „Einer Freundin“ „Was ist mit ihr?“ „Sie Starb vor drei Jahren!“ „Das tut mir Leid, was...“ Skyron unterbrach sie im Wort. „Ich möchte nicht Darüber Reden, wichtiger ist jetzt das wir etwas über deine tote Freundin herausfinden.“

Dara schob ihn zur Seite und beugte sich über das Computer Terminal und keine zwanzig Sekunden später setzte sich sich auf den Schreibtisch und sagte mit zufriedenem Lächeln: „Wir sind drin!“ Skyron zog den Computer zu sich. „Nicht schlecht, wirklich!“ „Hast du etwa auch geglaubt das Twi´Lek Frauen sich nur dazu eigenen Tänzerinnen zu werden oder Schleimigen Kerlen zu Willen zu sein?“ Mit einem Grinsen wandte er sich dem Terminal zu.
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Mortal Kasi ist offline  
Alt 29.07.2009, 17:35   #2
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Kapitel 2:

Das Schiff war gestartet, zufrieden lehnte er sich in seinem Pilotensessel zurück. „Computer, Sichere Leitung aktivieren.“ ein Piepton signalisierte das der Befehl ausgeführt worden war. Alpha an HQ, Auftrag nicht erfolgreich.“ „Was ist passiert?“ „Die Zielperson wurde ermordet.“ „Nun das ebenfalls Akzeptabel. Begeben sie sich nun nach Korriban, ich habe dort einige Interessante Personen gescannt!“ „Jawohl Meister.“ Er deaktivierte die Funkverbindung und gab seinen neuen Kurs ein. Sein Schiff sprang durch die Lichtmauer und verschwand aus diesem Sektor.

„Sieh dir das an, dieses Schiff mit der eigenartigen Kennung, es kam vor fünf Tagen hier an. Hmm... es ist leider schon wieder gestartet.“ Skyron runzelte die Stirn. „Und was ist daran so besonders?“ fragte Dara während sie etwas aß. „Diese Kennung habe ich noch nie gesehen, es ist das einzige Schiff das hier ohne Fracht ankam was mich auf einem Planeten wie diesem hier schon etwas stutzig macht.“ „Und das hilft uns weil?“ „Erstmal hilft uns das wenig, aber mit ein Paar Nachforschungen über dieses Schiff können wir bestimmt herausfinden ob der Pilot hier war um eine Twi´Lek zu kaufen. Wenn ja bin ich sicher das er etwas mit ihrem Tod zu tun hat.“ Skyron schaltete den Computer aus und nahm seinen Blaster vom Tisch und steckte ihn in sein Halfter. „Warum willst du mir eigentlich helfen Skyron?“ „Nun ich möchte jemanden Finden!“ „Wen?“ „Wenn ich das nur wüsste, ich weiß nur ich muss ihn finden, irgendetwas geht vor und ich wüsste gerne was. Deshalb werde ich jetzt nochmal in die Cantina gehen um mit Flipp zu reden, er wird jetzt einige Fragen beantworten müssen. Du wartest hier und mach niemandem außer mir die Tür auf!“ „Ich dachte es ist uns niemand gefolgt?“ „Man kann nie wissen.“ Skyron zwinkerte ihr zu und verließ die Wohnung.

Bevor er sich auf den Weg zur Cantina machte schaute er sich noch einmal gründlich in der Umgebung seiner Wohnung um. Er war sich sicher das er vor dem verlassen der Wohnung eine eigenartige Präsenz wahrgenommen hatte. Er konnte sie nur nicht zuordnen. Als er nichts fand machte er sich schließlich auf den Weg.
In der Cantina war es zu dieser Zeit noch voller geworden die Luft war so dick man hätte sie schneiden können. Filpp Bedden saß noch immer am selben Tisch und schien Geld zu zählen, sicher hatte er wieder irgendwelche Zwielichtigen Geschäfte getätigt. Skyron war das egal er wollte Antworten! Schnell trat er an den Tisch. „Sie werden mir jetzt einige Fragen beantworten Bedden!“ „Was glauben sie wo wir hier sind? Ich denke nicht das sie in der Position sind irgendwelche Forderungen zu stellen sie närrischer koochoo!“ „Mich auf Huttisch zu beleidigen bring ihnen nichts! Sie werden mir jetzt sagen was ich wissen will!“ Skyron fuhr mit seiner Hand vor dem Gesicht des Twi´Lek entlang.

Dieser Reagierte darauf mit einem Höhnischen grinsen und einem Wink seiner Hand. Skyron wollte noch handeln doch er kam nicht mehr dazu. Der schlag in die Kniekehlen erwischte ihn voll und er sank auf den Boden, da waren sie auch schon über ihm. Wer oder was ihn Angriff konnte er nicht erkennen aber er fühlte die Schläge und Tritte. Doch anstelle des Schmerzes fühlte er etwas anderes das in ihm Aufstieg. Seine Angreifer ließen von ihm ab, er sah schlimm aus, gezeichnet von den Angriffen brachte er nicht mehr als ein Stöhnen hervor. „Sie sollten ihre Nase nicht in Sachen stecken die sie nichts angehen! Bringt ihn weg und tötet ihn!“

Gerade als die Handlanger ihn ergreifen wollten geschah es. Skyron explodierte, im wahrsten sinne des Wortes. Blitze schossen aus seinen Fingerspitzen, trafen sofort jeden der ihm zu nahe war. Sie sackten leblos zu Boden. Andere warfen sich hinter Tische um Deckung zu suchen. Mit einer Bewegung war Skyron auf den Beinen, etwas sprang in seine Hand. Ein Fauchen war zu hören und ein Roter Blitz durchzuckte den Raum. Ein surren lag in der Luft, Blasterschüsse flogen durch den Raum und Leute schrien. Kurze Zeit später war alles vorbei. Schwer Atmend und nach vorn gebeugt stand er da. Das Gesicht zu einer Höllischen Fratze verzogen. Skyron sank auf die Knie und nach einiger Zeit klärte sich sein Geist auf. Als er aufstand sah er das ganze Ausmaß seiner tat.

Alle in der Cantina waren tot. Er hatte sie alle getötet, tränen füllten seine Augen. Das hatte er nicht gewollt, nur ein paar Antworten hatte er gesucht. Wieder hatte er die Kontrolle verloren und nichts hatte sich geändert, genau wie damals hatte er alle Nieder gestreckt. Er fing sich suchte nach Flipp Bedden, er fand ihn, ohne Kopf lag er hinter dem Tisch an dem er noch vor einigen Minuten gesessen und Höhnisch gelacht hatte. Skyron schreckte hoch, von draußen hörte er stimmen. Jemand kam, er musste weg, jetzt. Er türmte durch den Hinterausgang und Sprang mit einem Satz auf das Dach des Nachbarhauses. Mit einer übermenschlichen Geschwindigkeit hetzte er über die Dächer in Richtung seiner Wohnung. Er machte sich keine Gedanken über mögliche Verfolger.
Völlig außer Atem stürmte er durch die Tür seiner Wohnung. Dara fuhr hinter dem Schreibtisch erschrocken hoch! „Was ist denn passiert? Du siehst schrecklich aus!“ Sie wollte auf ihn zu gehen doch mit einer Energischen Geste brachte er sie dazu einzuhalten. „Wir müssen von hier weg, sofort!“ „Was ist denn los?“ „Keine Zeit, wenn du leben willst dann komm mit!“ „Wohin denn?“ „Weiß ich noch nicht, erstmal runter von diesem Planeten.“ Sie nickt und machte sich mit Skyron auf den Weg zum Raumhafen.

Niemand schien Notiz von ihnen zu nehmen, sie kamen unbehelligt an dem Hangar an in dem sein Schiff stand. Es war ein kleiner Frachter in einem schlechten Zustand soweit Dara das beurteilen konnte. Als sie kurz stehen blieb um das Schiff zu begutachten zog Skyron sie am Arm in das innere. Viel platz gab es nicht aber das Cockpit war für Zwei Personen ausgelegt so das es keine Probleme gab. Skyron betätigte einige Schalter und das innere erwachte zum Leben. Flirren, flackern und Surren. „Wird das Ding auch Fliegen?“ Wollte Dara wissen. „Sobald die Triebwerke warm sind wird es das! Keine Sorge, ich bringe uns hier weg.“ Für einen Moment blickte sich Skyron um so als würde er etwas suchen. „Was ist denn?“ „Nichts ich dachte nur ich hätte etwas gespürt!“ „Ach ja, und was?“ „Nichts ist schon Okay, so die Triebwerke sind warm!“ Er fuhr die Gangway ein und drückte den Starterknopf.

Die Triebwerke heulten auf und Sekunden später hob der kleine Frachter ab. „Solltest du nicht erst nach Starterlaubnis fragen?“ Er antwortete nicht und drückte Stattdessen auf einen Knopf woraufhin sich das Kraftfeld vor dem Hangar auflöste. „Okay wen hast du Umgebracht?“ fragte Dara mit einem scherzhaften lächeln. „Später.“ Sagte Skyron kalt. Dara´s lächeln erstarrte, sie wurde in ihren Sitz gedrückt als Skyron sein Schiff aus dem Hangar steuerte. Eine Minute Später befanden sie sich schon im Orbit von Tattoine. Skyron Programmierte eine Kurs und schaltete auf Autopilot. Dara bemerkte seine Anspannung. „Würdest du mir jetzt erklären was passiert ist?“ „Gleich.“ Er stand auf und wollte in den Frachtraum gehen. „Was soll denn das werden?“ Fragte sie ärgerlich. Er deutete ihr an sitzen zu bleiben. „Wir sind nicht allein!“
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Mortal Kasi ist offline  
Alt 29.07.2009, 20:25   #3
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Kapitel 3:

„Was soll das Heißen?“ fragte Dara trotzig. „Das noch jemand an Bord dieses Schiffes ist, was sonst.“ Skyron öffnete die Tür zum Frachtraum und schaltete das Licht ein. „Okay sie können raus kommen, ich weiß das sie hier sind.“ Nichts geschah. „Letzte Chance, wenn sie sich nicht zu erkennen geben werde ich den Frachtraum entlüften.“ „In Ordnung, ich komme raus, ich weiß das sie mich ohne zu zögern töten würden so wie die Unschuldigen in der Cantina!“ „Stimmt das?“ Dara war hinter ihm in der Tür erschienen. „Ja!“ sagte er kalt. Währenddessen kam ein Mann hinter einer Kiste hervor.

Skyron hatte ihn noch nie Zuvor gesehen. Seine Haute schimmerte Bläulich und Feuerrotes zu einem Pferdeschwanz zusammen gebundenes Haar wuchs auf seinem Kopf. Sein Gesicht versteckte er unter einem Schwarzen Halstuch das er über Mund und Nase gezogen Hatte. „Sag mir wer du bist oder du bist auf der Stelle Tot.“ „Daran zweifle ich nicht!“ Der Fremde hatte etwas das wie ein Gewehr auf den Rücken geschnallt allerdings wusste Skyron nichts damit anzufangen. „Mein Name ist Arkmir Hall! Ich bin Umbaraner!“ „Diese Rasse ist mir nicht bekannt, wo kommst du her?“ „Vom Planeten Nox – Park, er liegt am Rande des Outer Rim.“ „Nie gehört, warum bist du auf mein Schiff gekommen und was machst du auf Tattoine?“ „Ich war auf einer Mission, sehr weit weg von Zu hausee, mein Schiff wurde von einem Meteoriten getroffen und so stark beschädigt das ich gezwungen war auf diesem TattoineNot zu landen.. Ich brauchte Credits für die Reparaturen also schloss ich mich der Armee an, denn der Hauptmann machte mir ein gutes Angebot. Er gab mir den Befehl mich an deine Fersen zu heften und dich zu Überwachen.“ „Lass mich raten, du folgst mir seit ich das Dach am Morgen verlassen habe oder?“ Arkmir schien überrascht. „Das ist richtig, komisch das du mich bemerken konntest.“ „So und nun willst du dem Hauptmann Bescheid geben und ihm unsere Position übermitteln?“ „Eigentlich wollte ich während ihr schlaft das Schiff übernehmen und in meine Heimatwelt zurückkehren, aber das kann ich wohl jetzt vergessen.“

Skyron steckte seinen Blaster in sein Halfter zurück. „Gut dann sollten wir mal sehen wie wir hier noch eine Weile zusammen auskommen denke ich.“ Wieder schien der Fremde überrascht zu sein. „Du willst mich nicht ins All hinaus werfen?“ „Warum sollte ich das tun? Du kannst am nächsten Raumhafen aussteigen, Ich werde dir helfen ein Schiff zu bekommen und im Gegenzug verrätst du uns nicht an den Hauptmann! Die Republikanische Armee im Nacken kann ich jetzt nicht gebrauchen. Wie hört sich das an?“ „Normalerweise erledige ich meine Aufträge immer zu Einhundert Prozent, doch ich bin gewillt unter den jetzigen Umständen eine Ausnahme zu machen.“
„Dann haben wir einen Deal?“ Fragte Skyron und streckte dem Fremden seine Hand entgegen. Arkmir schlug ein. „Deal!“ Skyron drehte sich um und ging ins Cockpit zurück und setzte sich wieder auf seinen Platz. Arkmir trat hinter die Sessel und staunte. „Ich hätte nie Gedacht das dieses Schiff mit einem Hyperraumantrieb verfügt!“ Skyron musste schmunzeln. „Normalerweise nicht, ich habe aber gute Beziehungen zu einem Java Stamm. Er war recht günstig.“

„Würdest du mir jetzt endlich erklären was vorgefallen ist und warum wir Tattoine so überstürzt verlassen mussten?“ Skyron seufzte und erzählte Dara was passiert war. „Was ist denn mit dir Passiert, Warum hast du so die Kontrolle verloren?“ „Ein Überbleibsel meiner Zeit als Sith! Ich wurde zwar später in den Lehren der Jedi unterwiesen aber manchmal wenn ich meine Barrieren vernachlässige bricht die Dunkle Seite aus mir Heraus. Meistens bekomme ich es wieder unter Kontrolle aber wenn nicht dann...“ Er hielt inne und sein Gesicht verfinsterte sich. „Dann passiert so etwas wie in der Cantina oder?“ Fragte Dara. Skyron nickte nur und schloss für einen Moment die Augen.

„Ist es dir vorher schon mal passiert?“ „Ja Dara, zweimal seit meiner Jediausbildung. Das erste mal auf Kashyyyk glücklicherweise war ich allein und Meditierte gerade so das niemand verletzt wurde.“ „Und das zweite mal?“ „Auf Tattoine ich war mit einem Auftrag... Nein ich möchte nicht darüber sprechen es ist auch egal.“ Wieder schloss er seine Augen, Dara konnte eine Träne sehen die seine Wange hinunter rollte. „Und deshalb setzt du die Macht nur in Notfällen ein?“ „Äh ja zumindest nicht so oft wie andere Jedi. Außerdem möchte ich gerne möglichst wenig aufsehen erregen.“ „Na mit so einer Frau an deiner Seite wird das aber Schwer!“ Sagte Arkmir. „Du bist auch nicht gerade der Unauffälligste Reisebegleiter in diesem Raumsektor oder?“ Gab Skyron zurück. „Wohin wollen wir denn jetzt?“ Fragte Dara. „Gute Frage, wenn ich nur wüsste wohin dieses Schiff geflogen ist.“
„Nun wenn ich Zugang zum Netzwerk der Republikanischen Armee kommen würde, könnte ich euch dabei helfen. Der Schwere Kreuzer Valmar lag im Orbit von Tattoine mit den Sensor Aufzeichnungen könnte ich seinen Kurs ermitteln.“ „Und wer sagt uns das du der Armee nicht unsere Koordinaten mitteilst?“ Wollte Dara wissen. „Ganz einfach, ich pflege Mein Wort zu halten.“

„Na gut ich denke wir sollten nach Dantooine fliegen. Er ist abgelegen und nur noch schwach besiedelt. Vor nicht all zulanger Zeit wurde er Bombardiert um die geheime Jedi Enklave zu vernichten die sich dort befand. Ich denke dort wird man uns nicht suchen. Und wir müssten von dort Zugriff auf das Netz der Republikanischen Armee erhalten.“ Skyron gab die Koordinaten in den Navigationscomputer ein. „Kurs ist gesetzt! Dann können wir jetzt ein wenig Schlafen, ich bin völlig Erledigt!“ „Ja aber wo denn?“ Schmunzelnd ging Skyron wieder in den Frachtraum und drückte einen Knopf an einer Konsole. Vier Hängematten wurden daraufhin von der Decke herabgelassen. „Es ist nicht das Komfortabelste Bett aber es wird reichen.“ sagte Skyron. „Ich bleibe noch etwas wach und überwache den Flug, in Ordnung?“ sagte Arkmir. „Okay, du kannst mich in Acht Stunden wecken dann kannst du auch ein wenig schlafen.“ Skyron Nickte ihm zu und legte sich in eine Hängematte. Dara tat es ihm gleich, als Arkmir im Cockpit verschwunden war uns sich das Schott hinter ihm geschlossen hatte fragte sie: „Traust du ihm etwa?“ „Nein aber er wahr ehrlich, er wird uns nicht verraten.“ „Und woher willst du das wissen?“ „Ich habe es gespürt!“ „Durch die Macht?“ Skyron nickte. „Und nun versuch etwas zu Schlafen, wer weiß wann wir das nächste mal Gelegenheit dazu haben.“ Skyron schlief fast sofort ein.
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Alt 29.07.2009, 23:41   #4
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Kapitel 4:

Als Dara aufwachte sah sie sich nach Skyron um, er war nicht mehr in seiner Hängematte. Sie betrat das Cockpit. Skyron und Arkmir schienen durch irgendetwas aufgeregt worden zu sein. „Was ist denn los?“ „Halt dich fest, wir verlassen gleich den Hyperraum.“ „Warum das?“ Wollte sie wissen. „Wir haben einige seltsame Signale aufgefangen, die müssen wir Überprüfen.“ Warf Arkmir ein. „Okay es geht los!“ Skyron zog den Hebel des Hyperraumantriebs herunter. Mit einem leichten Rütteln trat der kleine Frachter aus dem Hyperraum aus.

„Okay führen wir eine Radarpeilung durch.“ Skyron tippte einige Kommandos in den Schiffsrechner ein. „Das kann unmöglich sein! Diese Anzeigen deuten auf eine Massive Energiequelle hin. Was immer damit betrieben wird muss Riesig sein, Arkmir was zeigen die Taktischen Sensoren?“ „Es scheint sich um eine Art Schiff zu handeln. Allerdings sind die Anzeigen nicht ganz klar und schwer zu deuten, wir sollten vielleicht mal näher ran fliegen.“ „Denke ich auch Arkmir.“ „Könnte das nicht gefährlich sein? Hat einer von euch so was schon mal gesehen?“ „Dara könnte Recht haben Skyron, wir sollten vorsichtig sein.“ „Ja ihr habt recht aber vielleicht können wir uns ja Tarnen! Arkmir der Knopf über dem Taktikschrim, drücken sie ihn!“ Arkmir tat es. Die Cockpit Beleuchtung schaltete aus und der Frachter wurde Langsamer. „Was bei Nox-Parks Sonne ist das?“ „Eine kleine Modifikation meinerseits, wir fliegen mit Minimum Antrieb, alle Unwichtigen Systeme werden abgeschaltet, so werden wir schwerer zu Orten sein, nett nicht?“

Skyron begann den Planetoiden langsam zu Umrunden, während Arkmir die Taktischen Anzeigen im Auge behielt. „Annäherungsvektor x:34 zu y:3, alles klar soweit, irgendwelche Anzeigen Arkmir?“ „Nichts besonderes, Moment, ich glaube sie Aktivieren ihren Antrieb!“ Hinter dem Planetoiden schob sich ein Riesiges etwas hervor. „Was ist das?“ Fragte Dara staunend. „Eine gute Frage, es sieht nicht aus wie ein normales Raumschiff! Arkmir was sagen die Anzeigen?“ „Nun laut der Anzeigen ist es ein Riesiger Schrotthaufen!“ „Bitte? Ein Schrotthaufen?“ „Moment ich bekomme neue Messwerte. Anscheinend ist etwas in diesem Haufen Müll, könnte ein Raumschiff sein.“ In diesem Moment Sprang das etwas durch die Lichtmauer in den Hyperraum. „Whoa, Arkmir was sagen die Anzeigen? Haben wir noch etwas empfangen?“ „Nichts was wir verarbeiten könnten.“ „Verdammt ich hätte zu gerne gewusst was das war. Auf jedenfall war es ziemlich groß. Okay dann lasst uns unseren alten Kurs Richtung Dantooine wieder aufnehmen. Arkmir du kannst dich jetzt gerne etwas hinlegen.“ Arkmir nickte und begab sich in den Frachtraum, Dara setzte sich auf den Freigewordenen Platz.

Ein Sturm fegte über Korriban hinweg. Durch den Aufgewirbelten Vulkanstaub betrug die Sichtweite unter Fünfzig Meter. Das Schwarze Schiff steuerte den Raumhafen von Dreshdae an. Wie ein riesiger Vogel stieß es aus dem Himmel auf die Stadt nieder. Der Pilot Aktivierte erneut seine Abhörsichere Leitung. „Alpha an HQ! Bitte kommen.“ „Ja, mein Schüler ich höre?“ „Ich bin soeben auf Korriban angekommen und erwarte weitere Befehle.“ „Du wirst dich zur Sith Akademie begeben, dort wirst du auf einige Macht Sensitive treffen du weißt was du zu tun hast?“ „Ja mein Meister!“

Er verließ sein Raumschiff, hinter ihm schloss sich die Luke. Man konnte wirklich den Eindruck gewinnen das es sich bei seinem Schiff um einen Vogel handelte da es vorne Spitz zu lief. Was unwillkürlich an einen Schnabel erinnerte. Der Dock Verwalter der sonst jeden Neu Ankömmling über die Regeln hier im Raumhafen aufklärte kam nicht. Der Mann wusste auch wieso, er war feige und schwach. Und so bahnte er sich seinen Weg durch die Stadt in Richtung der Akademie, er konnte die Blicke der Einwohner spüren und ihre Angst förmlich riechen.

Als er die Sith Akademie erreichte fand er die schwere Steintür offen vor. Er trat ein und schloss die Tür hinter sich. Er fühlte sich ein wenig wie zu hause, vor nicht all zu langer zeit war er oft hier gewesen, doch nun hatte er einen Auftrag. Er machte sich frei von seinen Gedanken und schritt die Dunklen Korridore entlang die nur von ein paar Lampen hin und wieder in ein schummeriges Licht getaucht wurden. Er konnte die Fremden von denen sein Meister gesprochen hatte schon Spüren, ein eisiges lächeln legte sich auf sein Gesicht als er um eine Ecke bog und die drei auf der Zentralen Kreuzung stehen sah.

„Habt ihr auch gerade etwas gehört?“ die drei sahen sich erschrocken um. „Marl deine Fantasie geht mal wieder mit dir durch fürchte ich.“ „Nein da war etwas ich bin mir sicher!“ „Und damit hat er Recht ihr Narren.“ Aus den Linken Gang trat er ins Licht. Erkennen konnten sie nur das er annähernd zwei Meter groß sein musste der Rest war unter dem Umhang und der Kapuze verborgen. „Wer seid ihr Fremder?“ fragte Marl. „Im Gegensatz zu dir? Noch am Leben!“ Ein Fauchen gefolgt von einem Roten Lichtblitz, und der Überrascht schauende Marl realisierte gerade noch das er von etwas durchbohrt worden war bevor er tot zu Boden fiel. Mit einem Zischen verschwand die Klinge wieder im Griff des Lichtschwertes. „Was zum, ihr habt ihn getötet!“ schrie einer der anderen beiden. Die Augen des Vermummten Blitzten Rot auf. „Er war nicht wichtig.“ Sagte er während die Hand mit dem Lichtschwert unter seinem Umhang verschwand. „Was soll das heißen? Er war unser Freund!“

Die Beiden zogen ihre Blaster und Feuerten auf den Mann. Dieser stand nur da und bewegte sich keinen Zentimeter. Die Laserstrahlen hätten ihn treffen müssen doch kurz bevor sie auf den Fremden trafen wurden sie nach Links und Rechts abgelenkt und schlugen in die Felswände der Korridore ein. „Narren!“ sagte der Dunkle bevor er beide Hände in Richtung der immer noch verblüfften Männer stieß als wolle er sie Wegstoßen. Tatsächlich wurden die beiden wie von einem Unsichtbaren Hammer getroffen, mit voller Wucht gegen ein Felswand geschleudert und blieben Bewusstlos zu Füßen ihres Bezwingers liegen. Er packte beide am Kragen und zog sie Mühelos hinter sich her in Richtung Ausgang. Er wusste niemand würde es sich wagen ihn Aufhalten zu wollen und sein Meister würde Zufrieden mit ihm sein wenn er die beiden zu ihm brachte. Selbstgefällig Lächelte er als er die Akademie verließ.
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Alt 03.08.2009, 11:48   #5
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Kapitel 5:

Die Sonne war gerade aufgegangen als Skyron aus dem Frachter stieg. Vor zwei Tagen waren sie hier auf Dantooine angekommen. Er hatte einen alten Freund aus dem Krieg aufsuchen wollen, der ihm noch einen Gefallen schuldete. Dieser war allerdings gerade geschäftlich unterwegs so hatte seine Sekretärin ihm mitgeteilt. Skyron wusste genau das es sich dabei eigentlich nur um irgendwelche Schmugglereisen gehen konnte. Hier in Khoonda der größten Stadt war nicht viel los, ein paar Schrottsammler waren in der zwischen zeit hier eingetroffen um sich wie Aasgeier auf die Überreste der Jediakademie die Malak vor kurzem Bombardieren ließ gestürzt. Die Ruinen würden sicher noch die ein oder andere Technikkomponente bereithalten.

Skyron überlegte ob er nicht selbst dorthin aufbrechen sollte um sich einige der Überreste zu beschaffen um sie Gewinnbringend zu verkaufen. Er verwarf den Gedanken allerdings als er Dara sah die verschlafen aus dem Frachter kletterte. „Morgen, sieht aus als ob es heute nicht Regnen würde!“ „Mmh toll, wo ist denn unser seltsamer Begleiter?“ Fragte sie gähnend. „Arkmir? Ich kann es dir nicht sagen, als ich aufstand war er schon fort, doch warum seltsam?“ „Na ja, gestern hat er mit seinem Gesprochen und es Gestreichelt!“ Skyron musste lachen. „Du würdest dich wundern was mache Leute für eine Beziehung zu ihren Waffen aufbauen Dara. Mich hingegen würde es nicht wundern wenn er seinem Gewehr auch einen Namen gegeben hat. Aber ich denke wir brauchen uns keine Sorgen um ihn zu machen, der kommt schon klar.“ „Ich traue ihm immer noch nicht, was wenn er gerade die Behörden auf Tatooine informiert?“ „Das wird er nicht, jetzt lass uns erstmal Frühstücken, ich müsste hier noch einige leckere Feldrationen haben.“ Skyron rieb sich den Bauch währen er zurück in das Schiff stieg.

Arkmir hatte sich vorgenommen die Gegend etwas zu erkunden und war schon früh aufgebrochen. Er hatte die Steppen von Dantooine bewundert und lag nun bäuchlings im Hohen Gras auf einem Hügel. Etwas unterhalb von ihm am Fuße des Hügels hatten einige Schrottsammler ein Lager aufgeschlagen und Arkmir belauschte unentdeckt worüber sie sich unterhielten. Er konnte nichts besonderes hören, gerade als er sich davon schleichen wollte, schnappte er doch noch etwas auf. „Der Boss hat gesagt das ein Besucher vor zwei Tagen hier gelandet ist der seine Pläne für Khoonda gefährden könnte. Wir sollen uns um ihn kümmern!“ Sagte der größere von beiden. „Geht klar Luric, was soll den mit der Twi´Lek Schlampe geschehen die ihn begleitet?“ Fragte der Rodianer mit einem Grinsen auf dem Gesicht. „Die werde ich natürlich gewinnbringend verkaufen! Oder sie kann einige Männer gegen ein entsprechendes Entgelt sehr glücklich machen, das werde ich aber entscheiden wenn ich sie habe Gardan!“ „He he he, und wann soll es losgehen?“ „Oh es geht schon los mein Freund, ich habe Shoorrack und ein paar Leute vorhin losgeschickt!“ Sagte er und lachte Böse. Arkmir hatte genug gehört, lautlos bewegte er sich von der Lagerstätte weg und machte sich so schnell er konnte auf den Weg zurück in die Stadt.

Skyron und Dara hatten gerade ihr Militär Frühstück beendet und wollten das Schiff verlassen um sich in Richtung der alten Jedi Enklave aufmachen. Skyron hoffte dort nicht nur einige Lohnende Gegenstände zu finden sondern auch den HyperCom Transmitter den Arkmir Brauchte um sich in das der Republikanischen Armee zu Hacken. Als er das Schiff verließ nahm er gerade noch etwas durch die Macht wahr als ihn auch schon irgendetwas am Kopf traf. Dara sah ihn zu Boden gehen und wollte zu ihm laufen doch sie wurde von starken mit Fell bewachsenen Armen gepackt und dann mit einer Injektion betäubt.

Als er wieder zu sich kam fand sich Skyron in einer Modrigen Zelle vor. Die Wände waren mit irgendwelchen Ranken bewachsen soviel konnte er im Halbdunkel erkennen. Seine Hände wanderten instinktiv an seinen Gürtel. Seine Ahnung wurde bestätigt, alle Waffen waren fort. „Sie haben sie dir abgenommen junge!“ Hörte er eine Alte Stimme aus der Dunkelheit der hinteren Ecke krächzen. „Wer ist da?“ Fragte Skyron. Ein abgemagerter Alter Mann mit Langen verfilzten Haaren und einem ebenso verfilzten Bart humpelte aus der Dunkelheit. „Ich glaube ich hieß einst Celrek, ja so kannst du mich nennen.“ Ich war nicht allein, haben ….“ „Also wenn du deine Hübsche Begleiterin meinst, die haben sie vorhin abgeholt. Ich denke man wird sie Herrichten und dann verkaufen. He He.“ „Dann muss ich hier so schnell wie möglich raus, kennst du einen Weg alter Mann?“ „Glaubst du denn ich währe hier über 50 Jahre geblieben wenn ich einen Ausweg wüsste?“ „Na gut dann muss ich eben so irgendwie hier raus!“ Skyron stand auf und untersuchte die Massive Eisentür die natürlich verschlossen war.

„Hey Jungchen, willst du nun hier raus oder nicht?“ Krähte der Alte. „Aber du sagtest dich gerade...“ „Ja, ja du solltest nicht soviel auf das Gewäsch eines alten Mannes geben. Ich habe einen Tunnel gegraben, du wirst allerdings kriechen müssen um ihn zu Durchqueren!“ Und warum bist du dann noch hier?“ Fragte Skyron. „Weil ich in die Falsche Richtung gegraben habe und in der Abwasser Entsorgung heraus kam. Von dort kommt man aber nur in diesen eigenartigen Komplex zu dem diese Zelle gehört und die ganzen Wachen schaffe ich in meinem Alter nicht mehr.“ Sagte der alte, schob einige Ranken beiseite und offenbarte so einen kleinen Zugang in der Wand. „Wenn ich es schaffen sollte zu entkommen werde ich euch hier Raus holen Alter Mann!“ Der Alte nickte und Skyron robbte in den Dunklen Tunnel hinein.
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Alt 10.08.2009, 18:00   #6
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Kapitel 6:

Es war dunkel und stank bestialisch. Hinzu kam die enge, er spürte wie sich die Angst in ihm zu regen begann doch er kämpfte dagegen an. Plötzlich hatte er wieder die Bilder vor Augen.
Er befand sich wieder auf Malachor 5, dem Planeten auf dem die entscheidende Schlacht gegen die Mandalorianer statt gefunden hatte. Skyron lag mit einigen Soldaten der Republikanischen Armee in einer Deckung die unter einem Überhang am Fuß eines Berges angelegt worden war. Um die Stellung herum ging ständig Artillerie Feuer nieder und es kam Skyron vor als lägen sie schon eine Ewigkeit hier. „Verdammt wo bleibt die Verstärkung brüllte einer der Soldaten während in unmittelbarer nähe ein weiterer Schuss einschlug.

Gerade als er antworten wollte schlug über ihnen ein Schuss in den Überhang des Berges ein und begrub die Männer unter Tonnen von Gestein. Skyron hatte Glück gehabt, er war im letzten Moment einen schritt zurück gewichen und war in eine kleine Kuhle gestolpert. Außerdem hatten sich über ihm zwei Stahlträger die als stützen unter dem Überhang gestanden hatten verkeilt und hielten die Geröllmassen über ihm fest. Doch viel Platz zum bewegen hatte er nicht, er sah direkt neben ihm eine Hand die unter einem der Felsblöcke hervor ragte. Aus der anderen Richtung vernahm er ein Stöhnen. „Hey Danbar, sind sie sie das?“ Eine Antwort bekam er nie.

Ein Geräusch riss ihn aus seinen Erinnerungen zurück in den Dunklen Modrigen Tunnel in dem er lag. Er schaffte es seine Platzangst unter Kontrolle zu bringen und seinen weg fortzusetzen.

Arkmir war zu spät gekommen! Er hatte sich hinter einigen Kisten versteckt und beobachtete einige ihm Unbekannte Gestalten die sich an Skyrons kleinem Frachter zu schaffen machten. Seine beiden Begleiter sah er nicht. Er konnte sich denken das man sie schon zu diesem Ominösen Boss gebracht haben musste. Wenn er ihnen helfen wollte musste er wohl oder übel etwas über ihren verbleib in Erfahrung bringen. Er zählte 5 Mann, sicher kein Problem für ihn doch er wollte sicher gehen das er nicht etwas übersah. Langsam und Lautlos nahm er das Gewehr von seinem Seinem Rücken. Drehte an einigen Reglern an der Seite und der Viereckige Lauf fuhr ein stück weit aus.

Mit Routinierten Bewegungen brachte sich Arkmir in die Richtige Schussposition und legte an. Aus dieser Entfernung hätte er das Zielfernrohr sich er nicht gebraucht doch er wollte auf Nummer sicher gehen. Sein ganzer Körper Spannte sich an und er hielt die Luft an. Dann drückte er ab. Das Projektil wurde Lautlos aus der Railgun gefeuert, Durchschlug den Kopf des ersten Mannes und den Brustkorb eines anderen der hinter ihm Stand. Sie hatten nicht mal mehr die Zeit um zu Registrieren was mit ihnen geschehen war. Leblos sackten sie auf den Boden. Lachend kamen zwei weitere aus dem Raumschiff noch bevor sie etwas merkten hatte Arkmir sie mit seinem Blaster erschossen. Tot lagen sie nun auf der Gangway.

Der fünfte wurde durch die Geräusche von draußen Alarmiert und wollte nachsehen was passiert war. „Hey ihr verdammten Irren, was ist denn hier...“ Weiter kam er nicht denn er wurde von hinten gepackt und jemand hielt ihm ein Messer an die Kehle. Er konnte den Fremden nicht erkennen da er ein Tuch vor Mund und Nase trug. „Ich werde dich das nur einmal Fragen hast du verstanden?“ Arkmir drückte das Messer stärker an den Hals seiner Geisel. „Ja“ krächzte diese. „Wo habt ihr die Gefangenen hingebracht?“ „Zum Boss! Sein Versteck ist in einer alten Ruine Westlich von Khoondar, du kannst es gar nicht verfehlen, doch hinein zu kommen ist fast unmöglich weil sie schwer bewacht wird.“ stammelte der Gangster. „Danke, mir wird schon etwas einfallen!“ Arkmir schnitt dem Mann die Kehle durch und ließ ihn nach vorn Fallen, dieser röchelte noch ein einige male dann war auch er Vergangenheit. Arkmir säuberte sein Messer an der Kleidung des Toten, vergewisserte sich das niemand etwas gesehen hatte und machte sich dann auf den Weg besagte Ruine zu finden.

Als Dara wieder zu sich kam wusste sie nicht wo sie sich befand. Sie fühlte sich schlapp und in ihrem Kopf dröhnte es. Sie nahm an das es sich um Nachwirkungen des Betäubungsmittels handeln musste. Langsam setzte sie sich auf. „Ah du bist wach, das ist gut!“ Ein Mädchen kaum älter als 17 oder 18 Jahre setzte sich zu ihr. „Warum ist das gut?“ Fragte Dara. „Sie werden bald kommen um dich zu holen und Vorzubereiten!“ „Wofür?“ „Du wirst in das Harem des Meisters aufgenommen, das ist eine Große Ehre!“ „Nein danke da kann ich mir besseres Vorstellen, ich denke ich werde jetzt verschwinden!“ Gerade als sie es schaffte sich auf die Füße zu quälen wurde die Tür geöffnet.
„Ah sie ist wach! Nehmt sie mit, Wascht sie, Kleidet sie ein und bringt sie dann zum Boss“ Sagte ein Grinsender Diener. Zwei Gammorreaner Packten die wehrlose Frau und schleppten sie aus dem Raum. Das Mädchen lächelte zufrieden. „Bald wird sie eine von uns sein.“
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Alt 19.08.2009, 18:28   #7
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Kapitel 7:

Die Gammorreaner zerrten Dara durch einen langen Flur. Sie überlegte fieberhaft wie sie dieser Situation am besten begegnen sollte. Gut sie wurde zwar schon als Sklavin gehalten doch im Harem? Das war nochmal etwas anderes. Wie durch einen Schleier nahm sie das gegrunze der Gammorreaner Wachen wahr. Sie hasste Gammorreaner abgrundtief, als Kind wurde ihre Familie von einigen dieser Schweinsköpfigen Monster wie sie von Dara genannt wurde umgebracht.
Sie wusste das sie etwas tun musste wenn sie nicht als Hutten Spielzeug enden wollte.

Die Gammorreaner blickten sich erstaunt an denn die Twi´lek Frau sackte plötzlich in sich zusammen. Hätten sie, sie nicht an den Armen gehalten wäre sie zu Boden gestürzt. Während die Wachen noch zu Diskutieren schienen trat Dara dem Linken unter Kinn woraufhin er zurück torkelte und dann um fiel. Dem anderen erging es nicht besser, Dara´s Roundhousekick traf ihn voll an der Rechten Kopfseite so das auch er zu Boden ging. Soweit so gut dachte sie, doch was nun? Früher oder später würde man etwas merken und dann war der ganze Haufen hinter ihr her. Improvisieren konnte sie eigentlich schon immer, doch gerade jetzt wollte ihr nichts richtiges einfallen. Also rannte sie erst einmal los. In welche Richtung wusste sie zwar nicht doch das war erst einmal Nebensache.

Am nächsten Fenster warf sie einen Blick nach draußen um sich besser Orientiren zu können und kam zu dem Schluss das der Ausgang einige Stockwerke unter ihr sein müsste. Sie schreckte herum denn sie hatte etwas hinter ihr gehört. Die Gammorreaner! - ging es ihr durch den Kopf. Sie lehnte sich erneut aus dem Fenster, Kletterpflanzen wuchsen direkt darunter entlang. Dara packte die Ranken so fest sie konnte und warf sich Kopfüber aus dem Fenster.

Arkmir lag bäuchlings auf dem Boden, durch sein Fernglas beobachtete er die Ruine bei der es sich wohl um das versteck dieses Bosses handelte. Arkmir erkannte auch das der Gauner der ihm freundlicherweise den Tipp gegeben hatte nicht übertrieben hatte, die Ruine wurde wirklich recht gut bewacht. Allerdings fielen Arkmir auch einige Lücken auf die er für einen Einbruchsversuch nutzen könnte. Doch sollte er überhaupt einen Rettungsversuch wagen? Ja, er hatte sein Wort gegeben doch musste er sich deshalb noch lange nicht auf ein Selbstmordkommando einlassen. Was also sollte er in einer Situation wie diese tun?

„Deine Gedanken verraten dich! Auch wenn man dich sonst kaum erkennen würde Arkmir, leuchten deine Gedanken wie ein Feuer in tiefster Nacht!“ Als Arkmir sich umdrehte glaubte er seine Augen spielten ihm einen Streich. „Skyron? Wie bist du denn entkommen?“ fragte er staunend. „Nun, sagen wir mal durch einen Unkonventionellen aber relativ sicheren weg!“ „Keine schlechte Leistung selbst für einen Jedi nicht. Doch was um alles in der Welt stinkt den hier so abscheulich? Fast wie...“ „... Ich sagte ja der weg war Unkonventionell! Wo steckt Dara?“ „Irgendwo da drin vermute ich, zumindest wurde mir das gesagt.“ „Na toll dann bin ich also durch die Kloa... ähm den weiten weg gegangen nur damit ich jetzt erneut dort hinein muss?“ Skyron ließ sich neben Arkmir auf den Boden fallen und seufzte.

„Nun vielleicht nicht unbedingt.“ sagte Arkmir der wieder die Ruine mit seinem Fernglas beobachtete. „Was ist passiert?“ „Sie ist gerade aus dem Fenster in der 4. Etage gesprungen!“ „Wie war das?“ „Ja sie hängt jetzt an den Kletterpflanzen die an der äußeren Mauer wachsen. Mit ein wenig Glück kann sie an denen hinunter klettern. Allerdings sollten wir die Wachen von ihr ablenken!“ „Gut lass uns das sofort erledigen, wer weiß wie lange sie da noch ungesehen bleibt!“
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Alt 06.10.2009, 17:45   #8
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Kapitel 8:

Sie wusste was passieren würde wen die Kletterpflanzen ihrem Gewicht nicht würden standhalten können. Trotzdem warf sie sich aus aus dem Fenster, sie fiel! Doch nicht weit, den wie geplant gab es einen Ruck und die Pflanzen hielten ihr Gewicht. Erleichtert sah sie sich um, gut und gerne zehn Meter trennten sie vom Boden. Während sie dort so hing, den Rücken an der Wand, sah sie das sich zwei gestalten auf das Haupttor zu bewegten. Den einen erkannte sie aufgrund der Haarfarbe sofort! Sie konnte ebenfalls erkennen das die Wachen sich nur auf die beiden Konzentrierten. Flink drehte sie sich um begann mit dem Abstieg. Natürlich war es keine Leiter aber es gelang ihr außerordentlich gut wie Skyron fand der sie aus den Augenwinkeln beobachten konnte.

Skyron und Arkmir zogen die Aufmerksamkeit der Wachen auf sich so gut sie konnten, immer wieder versuchte Skyron, Dara auszumachen doch konnte er sie nicht entdecken. „Okay ich denke es reicht Arkmir, las uns den Rückzug antreten!“ Arkmir nickte nur und die beiden traten den Rückzug an. Dieser gelang ihnen auch recht schnell, in einiger Entfernung sahen sie Dara die sich offenbar hinter einigen Büschen versteckt hatte und ihnen sichtlich außer Atem entgegen kam. „Dara, alles in Ordnung?“ Wollte Skyron wissen. Gerade als sie Antworten wollte fiel Arkmir ihr ins Wort. „Dafür haben wir später noch genug Zeit, jetzt lasst uns erstmal von hier verschwinden!“
Die beiden nickten und setzten sich in Bewegung.

In der Ruine bekam Nola the Hutt Besuch von einem seltsamen Gast. „Ist alles so wie besprochen abgelaufen?“ Die Antwort bekam die in einen Schwarzen Umhang gehüllte Gestalt in Huttisch. „Ja die Flucht wurde ihnen wie geplant ermöglicht! Was ist mit der abgesprochenen Entschädigung? Die beiden hätten mir sicher ein nettes Sümmchen eingebracht!“ Der in Schwarz gehüllte hob den Kopf und Nola konnte kurz ein Rot funkelndes Auge sehen, der Rest des Gesichtes blieb weiterhin unter der Kapuze des Umhangs verborgen. „Nur keine sorge, ich habe alles nötige bereits veranlasst, ihr werdet euer Geld in kürze erhalten.“ Ein Grinsen legte sich auf das Gesicht des Hutten. „Das hoffe ich doch ansonsten werdet ihr in dieser Galaxis nicht mehr sicher sein!“ Sein dröhnendes lachen erfüllte den Raum, wieder sah er dieses Rot glühende Auge unter der Kapuze des Fremden.

„Ich wäre an eurer Stelle etwas zurückhaltender Nola! Sonst könnte es sein das man euch eines Tages Tod vorfindet und das wollt ihr doch nicht wirklich oder?“ Wieder begann der Hutte zu lachen. Blitzschnell schoss ein Arm unter dem Umhang hervor, schwarz und Metallisch glänzend, die Hand in Richtung des Hutten Halses gerichtet drückte sie zu. Nola begann zu röcheln. „Ich weiß ihr denkt das die Macht bei euch nicht wirkt, doch begeht nie den Fehler die Dunkle Seit zu unterschätzen Hutte!“ Die Hand die mit ihren am ende Spitz zulaufenden Fingern eher einer Klau glich erhöhte den Druck noch etwas so das dem Hutten die Zunge aus dem Maul hing. Dann verschwand sie wieder unter dem Umhang des Fremden. Nola schnappte hustend nach Luft. Der Fremde drehte sich um und ging in Richtung des Ausgangs davon.

Als er an der Landplattform die hinter der Ruine angekommen war, drückte er auf einen Knopf an seinem Gürtel. Die Luft vor ihm begann seltsam zu Wabern und langsam wurden schemenhafte Umrisse sichtbar, es dauerte nicht lange und das deaktivierte Tarnfeld gab die Sicht auf sein Raubvogelartiges Schiff frei und der Fremde begab sich in das innere. Im Cockpit stellte er eine Verbindung mit seinem Meister her. „Es ist getan Meister!“ „Sehr gut mein Schüler, wenn ich recht habe werden sie uns Früher oder Später direkt zu ihm Führen! Hoffen wir das diese Sabbernde Schnecke auch alles richtig eingestellt hat.“ „Ja Meister, ich selbst habe alles überwacht, es sollte keine Probleme geben.“ Ein niederträchtiges Lachen drang aus dem Lautsprecher. „Alles entwickelt sich so wie ich es Voraus gesehen habe, bald schon werde ich die Letzten Jedi vernichten und die Herrschaft der Sith beginnt aufs Neue!“ Wieder Lachte der Meister des Fremden diabolisch auf.
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Alt 12.10.2009, 11:20   #9
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Kapitel 9:

Mit schnellen Schritten ging er durch die Ruhigen Gänge des Schiffs. Man hätte den Eindruck bekommen können das hier seit Jahrzehnten niemand mehr gewesen wäre, doch er selbst war vor nicht allzu langer Zeit hier gewesen. Seine Schritte wirbelten Staub vom Boden auf und hallten durch die Stille. Wie immer wenn er hier war hörte er nichts, auf einem normalen Raumschiff gab es immer Nebengeräusche selbst wenn gerade niemand von der Besatzung in der Nähe war. Wie kann man nur hier leben? Fragte er in sich hinein. Hier und da waren Rostflecken an den Wänden zu erkennen an manchen Stellen fehlten die Wände gänzlich und gaben den Blick in Räume oder sogar das Weltall frei. Am ende des Ganges kurz vor dem Schott war ein riesiger Riss im Boden durch den man ebenfalls in die Eisige Kälte des Raumes blicken konnte. Ehrfürchtig verharrte er einen Moment davor und blickte hinaus. Ihm wurde bewusst wie Klein er eigentlich war, dann schritt er wie durch ein Unsichtbares Kraftfeld getragen über den Riss und das Schott öffnete sich Knarrend und gab den Blick in den Dahinter liegenden Raum preis.

Der Anblick war ihm nicht neu, oft schon war er hier zu Lagebesprechungen erschienen und während seiner Ausbildung war er auch oft hier gewesen. Der Kreisförmige Raum war so etwas wie die Brücke dieses Schiffes, anstelle von Fenstern durch die man das Geschehen um das Schiff beobachten konnte Gab es hier einen Gigantischen Riss in der Außenhaut. Momentan konnte man aber nichts erkennen da sich Offenbar eine Riesige Stahlplatte oder etwas ähnliches Davor befand.
„Meister, warum sollte ich jetzt zu euch kommen?“ Fragte er ohne den Blick von dem Riss abzuwenden. Er bekam keine Antwort, blickte sich dann suchend in dem Raum um in dem nur einige Leuchtstoffröhren unter der Decke ein Diffuses Licht verbreiteten. In der Mitte der Brücke stand ein ebenfalls Kreisrunder Tisch in dessen Mitte sich ein Emitterfeld befand auf dem in Kriegszeiten Taktische Informationen angezeigt wurden, auch dieses Blieb Dunkel.

„Meister, was soll dieses Versteckspiel?“ Wieder drehte er sich suchend um. „Bist du ungeduldig junge?“ Woher war die Stimme gekommen? Er wusste es nicht und es war so als käme sie von Überall her! „Es gibt noch viel zu tun, warum habt ihr mich Gerufen?“ Zornig blickte er in die Dunklen ecken die nicht von dem Licht der Deckenlampen erreicht wurden. „Du musst erneut nach Korriban reisen mein Schüler, dort wirst du das Grab von Ajunta Pall auf suchen.“ „Was? Soll ich jetzt alten Sith Legenden nachjagen?“ Aus dem Nichts schoss ein Machtblitz durch den Körper des in eine Schwarzen Umhang gehüllten Mannes, dieser war vollkommen überrascht worden und wurde gegen den Tisch in der Mitte des Raumes geschleudert. „Wage es nicht meine Befehle auch nur einmal in Frage zu stellen, denn noch bin ich der Meister!“ Donnerte es durch den Raum. „Noch!“ zischte der sich wieder auf die Beine Kämpfende vermummte hervor. Wieder wurde er von einem Blitz getroffen und sank erneut auf den Boden, diesmal schrie er sogar.

„Spar dir deinen Zorn für deine Gegner auf mein Schüler!“ „Ja Meister!“ Sagte er mit Zittriger Stimmer während er sich wieder in die Höhe drückte, er schaffte es allerdings nicht uns musste sich am Tisch hochziehen, Seine Klauen artigen Finger Bohrten sich in das Metall und schließlich stand er wieder. „Was soll ich tun Meister?“ Fragte er noch immer auf den Tisch gestützt. „Unter der Grabkammer meines alten Freundes Ajunta verbirgt sich ein Sith Holocron, es gehörte einst mir und ich hätte es gerne wieder zurück! Es ist von Großer Wichtigkeit für das Gelingen unserer Mission, mein junger Schüler.“ Ungläubig starrte der Schüler in die Leere des Raumes. „Euer Freund? Ajunta Pall soll einer der Gründer des Sith Ordens sein Meister, er ist schon seit Jahrhunderten Tot, wie könnt ihr ihn gekannt haben?“ Ein grausiges Lachen Durchschnitt die Stille. „Du hast deine Befehle mein unwissender Junge! Und ich dachte deine Ausbildung sei bald vorüber, nun geh!“
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Mortal Kasi ist offline  
Alt 20.12.2009, 12:30   #10
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Kapitel 10:

Die drei Gefährten hatten sich in die nähe der Stadt Koohndar zurück gezogen um sich über ihr weiteres vorgehen zu beraten. „Ich brauche es wohl nicht zu erwähnen aber das hätte auch anders ausgehen können. Ich denke auf solche Eskapaden können wir in Zukunft verzichten!“ Skyron nickte nur während Dara Arkmir scheinbar gar nicht zugehört hatte und sich umsah. „Ich denke wir sind in Sicherheit, niemand scheint uns gefolgt zu sein.“ sagte Skyron und legte ihr eine Hand auf die Schulter. „Es ist uns niemand gefolgt, glaubt mir das hätte ich bemerkt.“ meckerte Arkmir der sich unter einen Baum gesetzt hatte und an seinem Gewehr fummelte. „Danke das ihr gekommen seid um mich zu Retten, wirklich. Ich dachte es wäre um mich geschehen!“ Arkmir ließ Skyron nicht Antworten. „Ich denke wir sollten uns nun endlich daran machen in die Netzwerke der Republikanischen Armee eindringen.

„Nun ich habe einem Alten Mann versprochen ihn aus dem Kerker dieses Hutten zu befreien, außerdem sind meine Waffen noch da drinnen!“ warf Skyron ein. „Du willst allen ernstes für ein Lichtschwert und einen Greis den du vielleicht 10 Minuten kennst unser Leben aufs Spiel setzen?“ fragte Arkmir. „Nun mir ist es egal was ihr tut, ich gab ihm mein Wort und wie du pflege ich dieses auch zu halten. Helft mir oder nicht, ich gehe!“ Arkmir seufzte. „Ich komme mit dir Skyron, doch wir brauchen einen guten Plan!“ „Oh da kann ich vielleicht helfen, ich habe auf geschnappt das Morgen Abend ein Fest in dem Palast stattfinden soll, das währe doch ein guter Zeitpunkt um Ungesehen einzudringen oder nicht?“ fragte Dara. Skyron nickte und knetete mit der Rechten sein Kinn. „Nun dann haben wir noch genug Zeit uns ein wenig Vorzubereiten.“ sagte er schließlich. „Außerdem könntest du eine Dusche vertragen, du riechst wie eine Wagenladung Bantha Poodoo!“ sagte Dara lachend. Skyron schnüffelte an seinem Ärmel und nickte ebenfalls Lachend.

Als sie wieder am Raumhafen ankamen fanden sie Skyrons Raumschiff unberührt vor, alles war noch da und niemand hatte sich in der Zwischenzeit daran zu schaffen gemacht, so schien es zumindest. Arkmir hatte sich in der Stadt von ihnen getrennt, er wollte sich noch etwas besorgen. Skyron hatte sich in das kleine Bad seines Raumers begeben und entkleidete sich vor der Schallduschkabine. Die Tür des Bades war nicht ganz verschlossen und Dara konnte vom Frachtraum aus seinen durch trainierten Körper begutachten. Was sie sah gefiel ihr ganz gut, doch sah sie auch einige Narben die über seinen Körper verteilt waren. „Ähm darf ich dich etwas fragen Skyron?“ „Was gibt es denn?“ rief er aus dem Bad während er in die Duschkabine stieg. „Ich wüsste gerne etwas mehr über dich, deine Vergangenheit.“

Er hatte befürchtet das einer der beiden ihn früher oder Später danach Fragen würde. Er war einer der Männer die nicht gerne über seine Vergangenheit sprachen. Was bei ihm aber auch daran lag das er sie selber gerne Verdrängte weil sie ihm Angst machte. „Dara, wenn es dir nichts ausmacht möchte ich lieber nicht darüber reden.“ rief er. „Okay, ich verstehe schon.“ sagte sie ein wenig ein geschnappt. „ Nein, bitte versteh das nicht Falsch, es ist nicht so das ich dir nicht vertraue aber ich würde meine Vergangenheit gerne vergessen. Ich habe einige Dinge gemacht die besser niemand weiß. Ich habe in den Mandalorianischen Kriegen gekämpft, war ein Sith und wurde geläutert, belassen wir es doch dabei.“ „Hm na gut dann werde ich dir eben etwas über mich erzählen!“
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